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Gianni Infantino wehrt sich gegen Vorwürfe im Schweizer Justizskandal. Für den FIFA-Boss ist "die ganze Sache absurd".

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich gegen die Vorwürfe um eine mögliche Beeinflussung der Schweizer Justiz gewehrt. 

"Für mich ist diese ganze Sache absurd", sagte der 50-Jährige am Donnerstag auf der Pressekonferenz nach der virtuellen Council-Sitzung des Fußball-Weltverbandes: "Sich mit dem Bundesanwalt der Schweiz zu treffen, ist völlig legitim und legal." 

In der Schweiz ist Infantino in eine Justizaffäre um den Bundesanwalt Michael Lauber (54) verwickelt.

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Es geht um drei nicht protokollierte Geheimtreffen zwischen Lauber und Infantino, die 2016 und 2017 stattgefunden haben. Die Treffen sollen auf Wunsch Infantinos arrangiert worden sein - Lauber hatte zu diesem Zeitpunkt aber mehrere Verfahren im Bereich des Weltfußballs geleitet, darunter auch das im Sommermärchen-Skandal um die WM-Vergabe 2006 nach Deutschland, das Ende April wegen Verjährung eingestellt wurde. 

"Es ist legitim, seine Mitwirkung anzubieten, um diese Sachen aufzuklären", sagte Infantino, der 2016 zum FIFA-Präsidenten gewählt worden war, weiter: "Es kann nicht geheim sein, wenn man einen Staatsanwalt in einem zivilisierten Land trifft." Gegen Lauber wurde inzwischen ein Amtsenthebungsverfahren "aufgrund des begründeten Verdachts einer schweren vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Amtspflichtverletzung" eröffnet, wie die Gerichtskommission des Schweizer Parlaments im Mai mitteilte.

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