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Max Eberl erklärt im CHECK24 Doppelpass, warum er einem Gehaltsverzicht zustimmte. Der Gladbacher Sportdirektor ist auch aus sportlicher Sicht optimistisch.

In Zeiten der Coronakrise wurde das Thema Gehaltsverzicht im Profifußball zu einem steten Begleiter. Dabei ging es vor allem darum, dass die Spieler auf einen Teil ihres Gehalts verzichten sollten, da die Vereine deutlich weniger Einnahmen generierten. Bei Max Eberl war das aber etwas anderes. 

Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach verzichtete auf sein Gehalt, um es wohltätigen Zwecken zu Gute kommen zu lassen. "Ich habe das sehr gern gemacht, will damit soziale Projekte unterstützen und anderen Menschen helfen kann", verriet Eberl im CHECK24 Doppelpass: "Ich mache das gern in meiner privilegierten Situation, damit Menschen die gleiche Ausgangslage haben – Schule, Kinder etc.." 

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Das Thema Geld sollte laut laut dem 46-Jährigen in der momentanen Situation im Fußball ohnehin hinten anstehen. "Das oberste Gebot ist die Sicherheit der Menschen im Stadion, nicht das Geldverdienen", sagte Eberl. 

"Wir können jetzt natürlich nicht alles öffnen. Aber wenn wir uns annähern, von 20 Prozent Zuschauer-Auslastung weiter steigern, dann bin ich froh. Wir tun dafür alles, was Hygiene und Sicherheit angeht in diesen Zeiten. Finanziell ist das natürlich schwierig – und wenn es nicht funktioniert, dann haben wir gesellschaftlich ohnehin andere Probleme, dann kommt der Fußball an Position vier oder fünf."

Eberl: "Wir dürfen träumen"

Eberl stellt sich derzeit auf eine anstrengende Saison mit einem straffen Terminplan ein, in der die Gladbacher auch noch auf drei Hochzeiten tanzen: "Ich beschwere mich nicht über die Dreifach-Belastung, aber: Die Saison wird generell härter für die Spieler und Mannschaften in den nächsten zwei Jahren - durch die vielen Spiele, dazu die EM, die nachgeholt wird und die sehr kurze Sommerpause nun. Da werden die Trainer, Mediziner und Physios auch sehr gefordert sein."

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Aus sportlicher Sicht ist der Sportdirektor der Fohlen aber trotz der 0:3-Auftaktpleite in Dortmund optimistisch. "Wir haben eine gute Mannschaft und einen guten Trainer inzwischen, der es uns erlaubt zu träumen", beschreibt er die Situation im CHECK24 Doppelpass:

"Wir wollen ambitioniert sein und haben auch die Motivation, jeden zu schlagen. Wir haben auch weiterhin Luft nach oben. Und auch wenn Corona ebenso hart getroffen hat, haben wir gut gewirtschaftet. Wir müssen es nur auf den Platz bringen, Marco Rose hat es richtig formuliert: Wir dürfen träumen…"

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