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Angela Merkel hatte zuletzt die Rückkehr der Geisterspiele ins Gespräch gebracht
Angela Merkel hatte zuletzt die Rückkehr der Geisterspiele ins Gespräch gebracht © Imago
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Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beschließen in Berlin mehrere neue Regeln. Der Sport ist davon aber vorerst nicht betroffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer haben im Rahmen ihres Corona-Gipfels am Mittwoch in Berlin trotz der steigenden Fallzahlen in Deutschland vorerst keine verschärften Regelungen für den Profisport beschlossen.

Die durchaus zu befürchtende Rückkehr zu Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga und den anderen Profiligen blieb aus.

Die seit Mitte September laufende Testphase mit begrenzter Zuschauerkapazität wird damit ungeachtet der jüngsten Entwicklungen planmäßig bis Ende Oktober fortgesetzt. 

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Aktuell sieht die Absprache der Bundesländer vor, dass die Stadien bis zu 20 Prozent der Kapazität mit Zuschauern gefüllt werden dürfen, solange die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nicht über 35,0 steigt. 

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Zuletzt hatten immer mehr Standorte diese Marke überschritten, weshalb in Sachen Zuschauerzulassung ein Flickenteppich entstanden war.

Bundeskanzlerin Merkel hatte jüngst selbst einen erneuten Komplettausschluss von Zuschauern bei Sportevents ins Spiel gebracht.

"Man kann überlegen, ob man bei Fußballspielen wieder weniger Leute oder gar keine reinlässt", sagte die CDU-Politikerin angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Coronakrise.

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