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Daum: "Diese Affäre wird immer Teil meines Lebens sein"
Daum: "Diese Affäre wird immer Teil meines Lebens sein" © FIRO/FIRO/SID
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Christoph Daum (67) erinnert sich mit Unbehagen an seine Kokain-Affäre vor 20 Jahren.

Köln (SID) - Der ehemalige Stuttgarter Meistertrainer Christoph Daum (67) erinnert sich mit Unbehagen an seine Kokain-Affäre vor 20 Jahren, die ihn den Job bei Bayer Leverkusen und die Beförderung zum Bundestrainer beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) kostete. "Ich brauchte eine Pause. Ich war 'wie eine Flasche leer', wie es Giovanni Trapattoni einst so schön sagte", äußerte Daum im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.

Der gebürtige Zwickauer weiß allerdings, dass die Affäre von 2000 zu seiner Trainerkarriere dazu gehört. "Mein Leben ist nicht mit Bleistift geschrieben, ich kann nicht ausradieren, was mir nicht passt ? es ist in Stein gemeißelt. Deshalb wird diese Affäre immer ein Teil meines Lebens bleiben", betonte Daum. 

Allerdings gibt er zu bedenken: "Diese Reduktion des Lebens und Schaffens Christoph Daums auf diesen kurzen Abschnitt wird der Person Christoph Daum nicht gerecht." Vor Kurzem hatte der Coach seine Biografie "Immer am Limit" veröffentlicht.

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Die Zeit damals sei nicht einfach gewesen, zumal sich viele Personen von ihm abgewendet hätten. Daum: "Ich würde mal schätzen, dass 80 Prozent der Personen, die ich zu meinem Bekanntenkreis zählte, mir den Rücken zukehrten." Rückblickend gewinnt er allerdings dieser Erfahrung etwas Positives ab: "Das war eine wunderbare, heilvolle Erfahrung."

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