vergrößernverkleinern
Lars Bender hatte die beste Chance auf einen Siegtreffer
Lars Bender hatte die beste Chance auf einen Siegtreffer © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Platz zwei in der Fußball-Bundesliga verpasst.

Leverkusen (SID) - Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Platz zwei in der Fußball-Bundesliga verpasst. Beim 0:0 gegen Hertha BSC riss bei der Werkself die Serie von fünf Siegen im Oberhaus. Trotzdem bleibt die Mannschaft von Trainer Peter Bosz auch nach neun Spieltagen ungeschlagen.

Durch den Punkt zog Leverkusen vorbei an Borussia Dortmund auf Rang drei, das am Samstag überraschend 1:2 gegen den 1. FC Köln verloren hatte. Die ambitionierte Hertha bleibt 13. und hinkt ihren eigenen Ansprüchen weiter hinterher. Die beste Chance zum Bayer-Siegtreffer vergab Lars Bender in der Nachspielzeit (90.2).

Bosz musste kurzfristig auf gleich drei Stammkräfte verzichten. Torjäger Lucas Alario (leichte Knieprobleme), Karim Bellarabi (Oberschenkelprobleme) und Nadiem Amiri (krank) standen nicht zur Verfügung. Zurück in die Startelf kehrte Verteidiger Lars Bender, der beim 4:1-Sieg in der Europa League gegen den israelischen Pokalsieger Hapoel Be'er Sheva am Donnerstag wegen eines Pferdekusses ausgefallen war - Hertha-Coach Bruno Labbadia vertraute der Elf der Vorwoche, die Borussia Dortmund 2:5 unterlag.

Anzeige

Hertha hatte zu Beginn leichte Vorteile und zwei Torannäherungen durch Dodi Lukebakio (8./12.), mit denen Bayer-Torhüter Lukas Hradecky keine Probleme hatte. Leverkusen wurde erst nach knapp 20 Minuten besser, ohne dabei Gefahr auszustrahlen. Das lag auch daran, weil das 4-4-2 der Hauptstädter sehr gut harmonierte und die Räume eng machte.

Bayer versuchte es wie schon am Donnerstag gegen Be'er Sheva immer wieder über die rechte Außenbahn. Dort gelang es Jungstar Florian Wirtz und Moussa Diaby aber nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Bis zum ersten nennenswerten Torschuss der Werkself dauerte es 31 Minuten. Mit dem abgefälschten Ball von Wirtz hatte Hertha-Schlussmann Alexander Schwolow keine Probleme. 

Fordernder war ein wuchtiger Vollspannschuss aus der Distanz von Kerem Demirbay wenige Augenblicke später, den der Ex-Freiburger glänzend über das Tor lenkte.

Gegen eine weiterhin gut sortierte Hertha-Defensive blieben Fernschüsse in der Folge Bayers erste Wahl. Leon Baileys (34.) und Benders (39.) Versuche blieben jedoch jeweils harmlos.

Nach der Pause tat sich weiter wenig: Bayer fand bei Temperaturen um den Gefrierpunkt keine Mittel, Hertha verteidigte weiter stark. So blieben zwei knapp verzogene Freistöße von Demirbay (55./67.) die einzigen Hingucker. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image