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FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sieht Robert Lewandowski bei der Wahl zum Weltfußballer benachteiligt. Von der Bundesliga fordert er mehr internationale Präsenz.

Die Fußball-Bundesliga sollte sich aus Sicht von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge deutlich stärker im nicht-europäischen Ausland positionieren.

Internationale Superstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo hätten bei der Wahl zum Weltfußballer gegenüber Bayern-Torjäger Robert Lewandowski "in anderen Erdteilen wie Asien, Afrika und insbesondere Südamerika einen gewissen Startvorteil", sagte Rummenigge der Abendzeitung.

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Rummenigge: Lewandowski verdient Weltfußballer-Titel

Der FIFA-Weltfußballer wird am Donnerstag gekürt. Lewandowski, Messi (Argentinien/FC Barcelona) und Ronaldo (Portugal/Juventus Turin) stehen auf der Shortlist, Lewandowski gilt jedoch als klarer Favorit.

"Man muss klar sagen, dass er diese Auszeichnung absolut verdient hätte", sagte Rummenigge: "Er hat eine herausragende Saison gespielt mit vielen Toren, und er hat seine Qualitäten zum Wohle der Mannschaft noch mal gesteigert." 

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Unabhängig davon müsse die Deutsche Fußball Liga (DFL) versuchen, "den deutschen Fußball im Jahr 2021 noch mehr zu internationalisieren, ihn noch mehr in die Welt hinauszutragen". Es gebe "weiter weiße Flecken auf der Landkarte, auf denen die Bundesliga gar nicht stattfindet. Das bedauere und bemängele ich." 

Neben Lewandowski dürfen auch Bayern-Coach Hansi Flick (Welttrainer) und Manuel Neuer (bester Torhüter) auf Auszeichnungen hoffen. 

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