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Immer stärkere Zweifel an paneuropäischer EM
Immer stärkere Zweifel an paneuropäischer EM © AFP/SID/FABRICE COFFRINI
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Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat sich mit einer Doku mit dem Titel "Outrage" gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie gewandt.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat sich mit einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Outrage" gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie gewandt. Stars wie Paul Pogba, Megan Rapinoe, Nadia Nadim, Moise Kean, Dejan Lovren, Olivier Giroud, Shanice van de Sanden, Tyrone Mings, Juan Mata, Guram Kashia und Kalidou Koulibaly teilen ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit Diskriminierung im Fußball mit. 

Sie machen sich auch Gedanken darüber, wie dieses Übel am besten aus dem Sport verbannt werden kann. "Es ist sehr wichtig, dass sich die Spielerinnen und Spieler äußern. Sie sind diejenigen, denen Diskriminierung widerfährt", meinte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin in der Doku: "Wir müssen mit denjenigen sprechen, die sich auf dem Spielfeld befinden und Diskriminierung am eigenen Leib erfahren."

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Der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, jetzt Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten VfB Stuttgart, hatte seine Homosexualität 2014 nach dem Ende seiner aktiven Karriere öffentlich gemacht. Er betonte in der Doku: "Ich wollte mich outen, als ich noch spielte, da ich wusste, welch große Wirkung das haben würde. Meine engsten Freunde fanden das aber eine schlechte Idee und deshalb habe ich zu lange gebraucht, um den nötigen Mut aufzubringen."

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Ceferin unterstrich die Vorbildfunktion des Sports. "Fußball wird von Milliarden Menschen auf der ganzen Welt verfolgt ? wir müssen zeigen, dass Diskriminierung falsch ist", sagte Ceferin. Man müsse eine Vorbildfunktion einnehmen, denn "wenn eine Branche auf der Welt dazu in der Lage ist, dann der Fußball", so der UEFA-Boss.

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