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Lothar Matthäus hat vollstes Verständnis für den Ärger der Verantwortlichen von Bayern München bezüglich der Anreise zur Klub-WM.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat vollstes Verständnis für den Ärger der Verantwortlichen von Bayern München bezüglich der Anreise zur Klub-WM. "Ich will es mal so sagen: Was da Freitagnacht passiert ist, war typisch deutsch. Kleinkariert und vielleicht einfach Anti-Bayern", schrieb Matthäus in seiner Kolumne "So sehe ich das" bei skysport.de.

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"Nach all der Planung im Vorfeld wegen der einen oder anderen Minute die Mannschaft nicht losfliegen zu lassen, war pure Schikane. Das wäre mit keinem anderen Spitzenverein der Welt passiert. Wenn Real Madrid, Juventus oder Liverpool zur Klub-WM aufgebrochen wären, dann hätten sie zu jeder Tages- und Nachtzeit die Erlaubnis bekommen", führte der 59-Jährige aus, der zu aktiven Zeiten insgesamt zwölf Jahre beim FC Bayern unter Vertrag gestanden hatte.

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Die Mannschaft hob in der Nacht zu Samstag wegen einer verweigerten Starterlaubnis erst mit mehr als siebenstündiger Verspätung von Berlin nach Katar ab. Ursprünglich war die Abreise am Freitagabend unmittelbar nach dem Ligaspiel bei Hertha BSC (1:0) geplant gewesen.

Der Ärger beim FC Bayern war riesig. "Wir fühlen uns von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht. Die Verantwortlichen wissen gar nicht, was sie unserer Mannschaft damit angetan haben", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Bild. Am Dienstagabend stand für den Champions-League-Sieger das Halbfinale gegen Al Ahly aus Ägypten an.

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