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Der frühere Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick blickt mit großer Sorge auf die Folgen der Coronakrise für Kinder und Jugendliche.

Der frühere Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick blickt mit großer Sorge auf die Folgen der Corona-Krise für Kinder und Jugendliche.  (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

Es bestehe "die große Gefahr, dass so viele Kinder dem Sport verloren gehen", sagte der 62-Jährige der Frankfurter Rundschau.

Doch damit nicht genug: "Wenn wir die Kitas, Schulen und Vereine noch länger geschlossen halten, riskieren wir die Entwicklung einer kompletten Generation in allen relevanten Bereichen: körperlich, geistig und kognitiv."

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"Lockdown" macht Rangnick Sorgen

Allen müsse klar sein, "dass der Lockdown speziell für den Amateursport und noch schlimmer für den Jugendfußball, der nicht im Spitzenbereich stattfindet, kein Dauerzustand sein kann", sagte Rangnick, der seit 2017 in Leipzig eine eigene Stiftung betreibt, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt.  (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

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Rangnick, der bis Sommer als Head of Sport and Development Soccer bei Red Bull gearbeitet hatte, sieht die fehlende körperliche Betätigung zusammen mit einer schlechten Ernährung als großes Problem.  (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Dies führe "zu Übergewicht und - wie man es in den USA bereits sehen kann - zu einer signifikanten Erhöhung der Zivilisations- und Krebserkrankungen. Für unsere Gesellschaft und die Volkswirtschaft ist das ein Teufelskreis".

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