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Toni Kroos ging einst selbst von München nach Madrid. Dort könnte es bald zu einer Wiedervereinigung mit seinem früheren Münchner Mitspieler David Alaba kommen.

Fest steht: David Alaba wird den FC Bayern nach Ende der laufenden Spielzeit verlassen. Offen hingegen ist, wohin die Reise des Österreichers gehen wird. Im Gespräch sind einige namhafte europäische Spitzen-Klubs. 

Das Wunschziel des 28 Jahre alten Defensivmannes soll Real Madrid sein. Dort würde Alaba auf einen alten Bekannten treffen: Toni Kroos. Die beiden spielten drei Jahre lang gemeinsam für den FC Bayern. 

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Kroos traut Alaba Wechsel zu Real Madrid zu

Jetzt hat sich der Real-Star bei Sky über eine mögliche Verpflichtung seines ehemaligen Teamkollegen geäußert.

"Das Problem ist, dass ich jetzt knapp sieben Jahre nicht mit ihm zusammengespielt habe. Es ist also ein bisschen schwierig für mich zu sagen, wie und was er denkt", sagte Kroos. "Den Namen Alaba habe ich auch schon in Verbindung mit Real Madrid gelesen, aber ich habe jetzt keine Informationen dazu." 

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Wenn man Stammspieler beim FC Bayern sei, bringe man aber grundsätzlich die sportliche Qualität mit, um auch bei Real Madrid zu spielen, meinte der 31-Jährige. "Aber was am Ende daraus wird, werden wir sehen." 

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Jüngst hatte Kroos zudem erklärt, dass er sich nicht vorstellen könne, dass die Europameisterschaft im kommenden Sommer wie geplant in zwölf verschiedenen Ländern stattfinden wird. Unklar ist auch noch, welche Spieler Bundestrainer Joachim Löw bis dahin noch testen und letztlich nominieren wird. Die teils historisch schlechten Leistungen der DFB-Elf ließen in den vergangenen Monaten viele Fragen offen. 

Kroos stellt Ausbootung von Müller, Hummels und Boateng in Frage

Über die Ausbootung von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng als Reaktion auf die verkorkste Weltmeisterschaft 2018 sagte Kroos: "Ob der Plan vom Trainer bis heute so aufgegangen ist, wie er es damals wollte, stelle ich jetzt einmal in Frage. Klar ist, dass die Intention nach dieser Weltmeisterschaft relativ eindeutig war. Und jetzt muss man entscheiden, was das Beste fürs nächste Turnier ist." 

Wichtig sei, den Fokus voll und ganz auf die bevorstehende Europameisterschaft im Sommer zu richten und nicht schon mit den Hintergedanken bei der Heim-EM 2024 zu sein.

"Man darf als Deutschland kein Turnier herschenken", warnte Kroos. "Wir müssen schauen, dass wir die bestmögliche Mannschaft für das Turnier finden. Das sind die Formstärksten und die Spieler, die am besten zusammenpassen. Ich glaube, dass das geschehen wird. Und wer diese Spieler am Ende sind, sehen wir dann."

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