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Ceferin sieht die Super-League-Klubs in der Pflicht
Ceferin sieht die Super-League-Klubs in der Pflicht © AFP/SID/FRANCK FIFE
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Aleksander Ceferin sieht die Super-League-Gründer bei der Wiedereingliederung in die Europäische Fußball-Union (UEFA) in der Pflicht.

Aleksander Ceferin sieht die Super-League-Gründer bei der Wiedereingliederung in die Europäische Fußball-Union (UEFA) in der Pflicht. "Tatsache ist, dass jeder Verein, der in unserem Wettbewerb mitspielen möchte, auf uns zukommen muss und wir die Dinge, die jetzt passiert sind, klären müssen", sagte der UEFA-Präsident in der slowenischen Nachrichtensendung 24UR. Jeder werde "die Konsequenzen seines Handelns tragen müssen".

Es sei schonmal eine sehr gute Entscheidung der englischen Klubs, "dass sie ihren Fehler zugegeben haben, dass sie verstehen, dass sie falsch lagen". Das erwarte er von allen Gründungsmitgliedern der Super League. 

Weiter auf dieser geschlossenen Liga zu beharren sei "eigentlich relativ lächerlich". Unter anderem von Real Madrid fehlt bislang allerdings jegliches Einlenken. Konsequenzen für die laufende Champions League müssen die Königlichen wohl dennoch nicht befürchten. 

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"Das Entscheidende ist, dass die Saison bereits begonnen hat. Wenn wir das Halbfinale nicht spielen, hätten die TV-Sender eine Schadensersatzklage gegen uns erhoben", betonte Ceferin. Es bestehe nur "eine relativ geringe Chance", dass das Spiel am Dienstag gegen den FC Chelsea nicht stattfinden wird. "Aber in Zukunft wird es ein wenig anders sein", führte der 53-Jährige aus.

Er habe nie wirklich Angst gehabt, dass die Super League tatsächlich zustande kommt. Für ihn sei es von vornherein eine "Phantomliga der Reichen" gewesen, einige der Treiber hätten ihn mit ihren Lügen aber schwer enttäuscht. "Ich finde es eigentlich erschreckend, dass, wenn man enorm reich ist, einem der Gewinn so viel bedeutet, dass kein einziger Wert mehr für einen gilt", sagte der Slowene. 

Den größten Beitrag zum Zerfall der Super League haben aus seiner Sicht die Fans geleistet. "Die Fans sind sehr zahlreich, sie lieben ihren Verein ungemein, und wenn die Fans wütend werden, ist das eine Art Revolution. Und das kann sich kein Land leisten", sagte Ceferin.

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