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Die vorerst gescheiterten Pläne für eine Super League haben Konsequenzen für die US-amerikanische Investmentbank JPMorgan.

Der US-amerikanischen Investmentbank JPMorgan entgeht durch die vorerst gescheiterten Pläne für eine Super League im Fußball offenbar ein Milliardengewinn.

Das Unternehmen mit Sitz in New York wollte den zwölf beteiligten Gründungsmitgliedern der Liga 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, diese Summe hätte jeder Klub über 23 Jahre mit 264 Millionen Euro pro Jahr plus Zinsen zurückzahlen sollen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Demnach hätte JPMorgan am Ende des Deals 6,1 Milliarden verbuchen können.

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Am Freitag gab JPMorgan zudem zu, dass das Kreditinstitut nicht mit einer solchen Welle der Ablehnung unter den Fans gerechnet hatte. "Wir haben eindeutig falsch eingeschätzt, wie dieser Deal von der breiteren Fußballgemeinschaft gesehen wird und wie er sich in Zukunft auf sie auswirken könnte", hieß es in einem Statement: "Wir werden daraus lernen."

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