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Reinhard Grindel äußert sich zu den Unruhen beim DFB
Reinhard Grindel äußert sich zu den Unruhen beim DFB © AFP/SID/INA FASSBENDER
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Schon vor der Wahl zum DFB-Präsidenten hat Reinhard Grindel seinen Nachfolger Fritz Keller vor der Nähe von Rainer Koch zu Gianni Infantino gewarnt.

Schon vor dessen Wahl zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Ex-Präsident Reinhard Grindel seinen Nachfolger Fritz Keller vor der Nähe von DFB-Vizepräsident Rainer Koch zu FIFA-Präsident Gianni Infantino gewarnt.

"Ich habe Keller schon damals gesagt, dass es aufgrund von Kochs Nibelungentreue zu Infantino das falsche Signal wäre, wenn ausgerechnet er bei der FIFA aktiv wäre", sagte der 59-Jährige in einem Interview mit den Funke-Medien.

Nur bei einem Rücktritt des Multifunktionärs, so Grindel weiter, sei ein interner Neuanfang möglich: "Solange Koch im Präsidium des DFB ist, kommt der Verband nicht zur Ruhe."

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Der frühere Bundestagsabgeordnete Grindel stand knapp drei Jahre an der Verbandsspitze. Am 2. April 2019 trat der Ex-Journalist zurück, er hatte eine 11.000 Euro teure Uhr als Geschenk eines ukrainischen Oligarchen zunächst angenommen.

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Koch führt den DFB seit dem Rücktritt von Keller interimsweise zusammen mit Peter Peters. Zuletzt musste sich der Richter aus dem bayerischen Poing heftiger Kritik erwehren.

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