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SC Paderborn v Jahn Regensburg - 3. Liga
SC Paderborn v Jahn Regensburg - 3. Liga © Getty Images
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Der Albtraum des SC Paderborn geht weiter. Der SCP steht vor dem Absturz in die Viertklassigkeit. Das wäre ein trauriger Rekord und existenzbedrohend.

Die letzten zwei Jahre möchte man beim SC Paderborn wahrscheinlich am liebsten vergessen. Erst wähnte man sich in einem Märchen der modernen Fußballgeschichte, nun hat sich dieses Märchen zum Albtraum entwickelt. Und der ist sogar existenzbedrohend.

Kurze Rückblende: Im September 2014 steht der SCP sensationell an der Tabellenspitze der Bundesliga. Der Sensations-Aufsteiger sorgt in der Anfangszeit auch in der Bundesliga für Furore - inklusive Traumtor von Moritz Stoppelkamp, dessen Treffer aus 85 Metern zum Tor des Jahres gewählt wird und ihm eine eigens nach ihm benannte Straße einbringt.

Aktuell stehen die Ostwestfalen auf Abstiegsplatz 19 in der Dritten Liga - und das nur zwei Jahre, nachdem man in der Bundesliga noch den FC Bayern in der Benteler-Arena begrüßen durfte. Sechs Punkte beträgt der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang schon.

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SC Paderborn
SC Paderborn © SPORT1/ iM Football

Sollte es nochmal eine Liga tiefer gehen, würde der SC Paderborn einen traurigen Rekord aufstellen. Noch keine Mannschaft wurde direkt von der Bundesliga in die Vierte Liga durchgereicht. Sollte es so kommen, hießen die Gegner in der nächsten Saison SV Rödinghausen, SC Wiedenbrück oder TSG Sprockhövel.

Diese Gegner versprühen wenig Glanz - ein Problem für den SCP. Dadurch würden TV-Gelder, Werbe- und Spieleinnahmen sinken. "Wenn sich nichts ändert, sind wir bald pleite", malte Vereinspräsident Winfried Finke Anfang März gegenüber dem Westfalen-Blatt das nächste Schreckgespenst an die Wand.

Und all das, nachdem man im September 2014 noch an der Spitze der Bundesliga thronte.

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