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Der 1. FC Kaiserslautern ist vom erhofften Wiederaufstieg in die Zweite Liga weit entfernt
Der 1. FC Kaiserslautern ist vom erhofften Wiederaufstieg in die Zweite Liga weit entfernt © Getty Images
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München und Kaiserslautern - Beim 1. FC Kaiserslautern tobt vor dem Jahresauftakt in der 3. Liga ein Machtkampf mit absurden Zügen. Dabei drängt die Zeit im Kampf um die Lizenz.

Das Chaos hat den 1. FC Kaiserslautern wieder einmal fest im Griff: In der am Wochenende wieder beginnenden 3. Liga sind die Pfälzer als Tabellenelfter weit vom Aufstieg entfernt, die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann genügt den eigenen Ansprüchen nicht.

In der Kasse klafft ein zwölf Millionen Euro großes Loch, welches bis zum Beginn des Lizenzierungsverfahrens im März unbedingt geschlossen werden muss. Und in der Führungsetage spielte sich zu Wochenbeginn eine Provinzposse ab, die des Andenkens von Fritz Walter unwürdig ist.

Hauptsponsor Layenberger wittert Verrat am FCK

Zwar wurde am Montagabend im Aufsichtsrat eine Art Burgfrieden geschlossen, der Vorsitzende Patrick Banf bleibt zumindest vorerst im Amt.

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Nur kurze Zeit nach der Sitzung wünschte aber Hauptsponsor Harald Layenberger bei Facebook "denjenigen, die sich wieder einmal selbst verraten haben, dicke eitrige Pickel ins Gesicht". Fans und Mitglieder des Vereins seien "verraten" worden. Dass er sich am Dienstag für "die Tonalität" seiner Nachricht entschuldigte, half auch nicht mehr.

Der offensichtliche und öffentliche Machtkampf zwischen Sponsor Layenberger und Aufsichtsratschef Banf sorgt für eine miserable Außendarstellung des Klubs, der händeringend nach neuen Geldgebern sucht. Die Stadt Kaiserslautern bestätigte zuletzt dem SWR den Kontakt zu einem Investor aus Luxemburg, der in den Klub und das Stadion investieren will.

Kaiserslautern in 3. Liga gegen Großaspach

Ob die Mannschaft davon unbeeindruckt in die Rückrunde starten kann, wird sich am Samstag zeigen, der FCK spielt gegen die SG Sonnenhof Großaspach (3. Liga: 1. FC Kaiserslautern - SG Sonnenhof Großaspach ab 14 Uhr im LIVETICKER). Immerhin die Generalprobe gegen den Regionalligisten FC Homburg gewannen die Pfälzer 3:0.

Wir ernst die Lage ist, verdeutlichten vor Weihnachten aber die Worte einer weiteren FCK-Ikone. "Wenn ich könnte, dann würde ich wieder meine Fußballschuhe schnüren und der Mannschaft auf dem Platz helfen", sagte der einzige noch lebende 1954er-Weltmeister Horst Eckel im SPORT1-Interview.

Der Mann ist inzwischen 86.

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