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Der VfL Osnabrück mit Torhüter Nils-Jonathan Körber steuert in Richtung zweite Liga
Der VfL Osnabrück mit Torhüter Nils-Jonathan Körber steuert in Richtung zweite Liga © Getty Images
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Der VfL Osnabrück marschiert in der 3. Liga unaufhaltsam voran. Wehen Wiesbaden bleibt im Aufstiegsrennen, die Kickers ziehen an 1860 vorbei.

Der VfL Osnabrück zieht in der 3. Liga der Konkurrenz davon.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune feierte mit 3:1 (1:1) gegen Abstiegskandidat Carl Zeiss Jena ihren 16. Saisonsieg und baute damit am 29. Spieltag den Vorsprung an der Tabellenspitze auf sieben Zähler gegenüber Verfolger Karlsruher SC, der sich unter der Woche beim 0:3 gegen Schlusslicht VfR Aalen blamiert hatte und erst am Sonntag bei Kellerkind Energie Cottbus gefordert ist.

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Im Aufstiegsrennen bleibt auch der SV Wehen Wiesbaden, der sich dank der Treffer von Moritz Kuhn (5.) und Florian Hansch (68.) gegen Preußen Münster 2:0 (1:0) durchsetzte und damit den dritten Tabellenplatz, der in die Relegation führt, eroberte.

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Rahn muss vom Platz

Vierter ist der Hallesche FC, der zum Abschluss des 29. Spieltages am Montagabend bei Hansa Rostock Platz drei zurückgewinnen kann.

Dahinter überholten im oberen Tabellendrittel die Würzburger Kickers Aufsteiger 1860 München durch ein 2:1 (2:1).

Sportfreunde Lotte unterlag im Niemandsland des Tabelle gegen Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0). Toni Jovic schoss für die Gastgeber zunächst einen Handelfmeter an die Latte (22.). Lottes Matthias Rahn sah in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte, ehe Timmy Thiele (86.) und Florian Pick (90.+3) die Überzahl der Gäste zur Führung nutzte.

Schlusslicht bleibt Aalen nach einem 1:1 (1:1) gegen den FSV Zwickau. Zudem trennte sich die SpVgg Unterhaching torlos von der SG Sonnenhof Großaspach, die weiter um den Klassenerhalt bangen muss. 

Uerdingen patzt schon am Freitag

In Osnabrück brachte Phillip Tietz (6.) Jena in Führung. Benjamin Girth (12.) gelang kurz darauf der Ausgleich für die Niedersachsen, die in der Folge mehrmals am überragenden Gästetorwart Jo Coppens verzweifelten.

Marcos Alvarez (78.) und Luca Pfeiffer (87.) machten dann aber doch noch für den Favoriten alles klar.

Am Freitag hatte einmal mehr der einstige Aufstiegsaspirant KFC Uerdingen seinen Ruf als Lachnummer der Liga unterstrichen. 

Heinemann in Charge

Der mit früheren Bundesligastars gespickte Aufsteiger entließ nach dem 1:1 (1:1) gegen Fortuna Köln Trainer Norbert Meier, der erst am 3. Februar das Amt bei den Krefeldern als Nachfolger von Stefan Krämer übernommen hatte, aber in sieben Spielen auf der KFC-Bank bei drei Unentschieden sieglos geblieben war.

Bis zum Saisonende übernimmt der bisherige Co-Trainer Frank Heinemann. Als Neunter hat der KFC neun Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.

"Der Verein reagiert damit auf die aktuelle, sportliche Situation", hieß es in einem Statement des Klubs.

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