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Weil die Grotenburg nicht drittligatauglich ist, musste der KFC Uerdingen nach Duisburg ausweichen
Muss sich Uerdingen für das letzte Heimspiel ein neues Stadion suchen? © Getty Images
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Uerdingen trägt seine Heimspiele in Duisburg aus. Wegen unbezahlter Rechnungen soll das letzte Heimspiel auf der Kippe stehen. Der Drittligist dementiert jedoch.

Um das letzte Heimspiel der Saison des Drittligisten KFC Uerdingen herrscht große Verwirrung.

Nach einem Bericht der WAZ ist die Arena in Duisburg für die Partie am 18. Mai gegen den SV Wehen Wiesbaden wegen unbezahlter Rechnungen nicht zugänglich.

"Stand heute wird dieses Spiel nicht in Duisburg stattfinden. Ich habe die Arena für den KFC an diesem Tag gesperrt", sagte Dirk Broska, Geschäftsführer der Stadionprojekt-Gesellschaft, der WAZ.

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Uerdingen weist Vorwürfe zurück

Die Uerdinger dementierten dies jedoch am Freitagabend umgehend. 

"Die Unstimmigkeiten sind bereits am Montag dieser Woche beigelegt worden, bestätigt wurde dies am Donnerstagmittag", teilte der KFC mit und betonte: "Eine Sperrung oder Nutzungsuntersagung des Stadions stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte." Das Spiel gegen Wiesbaden werde "wie geplant stattfinden".

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Laut Broska sei Uerdingen mit Zahlungen in Rückstand, unter anderem soll der Sicherheitsdienst des Stadions betroffen sein.

"Das ist nicht das erste Mal der Fall", sagte Broska. Die Austragung der Partie am Sonntag (13.00 Uhr) gegen Energie Cottbus sei auf jeden Fall gesichert.

Wegen Umbauarbeiten in der Krefelder Grotenburg trägt der Aufsteiger seine Heimspiele in dieser Saison in Duisburg aus. Zur kommenden Spielzeit ziehen die Uerdinger nach Düsseldorf in die Arena des Bundesligisten Fortuna um.

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