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Unterhaching setzt sich gegen Sonnenhof Großaspach durch und übernimmt die Tabellenführung
Unterhaching setzt sich gegen Sonnenhof Großaspach durch und übernimmt die Tabellenführung © Imago
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Die SpVgg Unterhaching setzt sich gegen Sonnenhof Großaspach durch und übernimmt die Tabellenführung. In Halle kommt es zu einer kuriosen Verwechslung.

Die SpVgg Unterhaching ist an die Tabellenspitze der 3. Liga gestürmt. Der frühere Bundesligist gewann am neunten Spieltag gegen die SG Sonnenhof Großaspach 2:0 (2:0), während die Konkurrenz Punkte liegen ließ.

Der bisherige Tabellenführer Hallescher FC kam gegen Preußen Münster zu einem 2:2 (0:0), auch das Verfolgerduell zwischen Viktoria Köln und Eintracht Braunschweig endete beim 0:0 ohne Sieger.

Mit 20 Punkten führt Haching nun knapp vor Halle und Braunschweig (je 19), Aufsteiger Köln (17) bleibt dran. 

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In einem turbulenten Kellerduell setzte sich der Chemnitzer FC 3:2 (0:1) gegen Carl Zeiss Jena durch und reichte die Rote Laterne durch den ersten Saisonerfolg an die weiter sieglosen Thüringer weiter. 

Der 1. FC Kaiserslautern verpasste eine Woche nach dem 1:6-Debakel in Meppen die Wiedergutmachung und kam im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Boris Schommers nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Magdeburg hinaus.

Löwen müssen Pleite hinnehmen

Im Duell zweier langjähriger Bundesligisten setzte sich der MSV Duisburg 2:1 (0:1) gegen 1860 München durch.  

Schlusslicht Chemnitz lag gegen Jena zweimal zurück, ehe die Last-Minute-Neuzugänge Noah Awusu (80.) und Philipp Hosiner (89.) das Spiel final drehten.

Während Haching durch Jim-Patrick Müller (14.) und Felix Schröter (19.) schon früh für klare Verhältnisse sorgte, kippte das Spiel in Halle mehrmals. 

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Der Treffer von Münsters Joel Grodowski (84.) kostete den Gastgeber letztlich die Tabellenführung.

Halle verwechselt sich

Kurz vor dem Ausgleichstor kam es Halle zu einem unglaublichen "Wechselfehler", bei dem gleich zwei Spieler den Platz verließen, obwohl nur einer eingewechselt wurde.

"Wir mussten einen Wechsel vornehmen, den wir gar nicht vornehmen wollten. Wir wollten Terrence Boyd rausnehmen und Jan Washausen reinnehmen", erklärte HFC-Trainer Torsten Ziegner bei Magenta Sport das chaotische Treiben an der Seitenlinie.

Halles Stürmer Pascal Sohm gab zu Protokoll: "Ich hab die Neun auf der Anzeigetafel gesehen, ich schaute zum Referee, der sagte, ich solle auf der anderen Seite raus."

Das Problem bei der Sache: Die aufleuchtende Neun galt Münsters Angreifer Rufat Dadashov. "Wir waren dann nur zu zehnt auf dem Platz. Ich war draußen, Boyd auch, der einzige, der drin war, war Jan Washausen", so Sohm weiter, "das ist wirklich extrem bitter gelaufen, da fehlen mir auch die Worte."

"Jan Washausen war noch gar nicht richtig im Spiel beim 2:2. Ich hab so etwas noch nie erlebt. Ich kann es kurz nach dem Spiel gar nicht erklären", meinte Ziegner weiter. 

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