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Tomislav Piplica ging mit einem kuriosen Eigentor in die Bundesliga-Geschichte ein
Tomislav Piplica ging mit einem kuriosen Eigentor in die Bundesliga-Geschichte ein © Getty Images
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München - Kult-Torwart Tomislav Piplica wechselt als Trainer aus der Regionalliga zu einem Drittligisten - arbeitet dort allerdings im Nachwuchsleistungszentrum.

Der ehemalige Bundesliga-Torwart Tomislav Piplica hat einen neuen Job.

Wie der FC Carl Zeiss Jena am Samstagabend mitteilte, übernimmt der 50-Jährige einen Trainerposten im Nachwuchsleistungszentrum des Drittligisten. Piplica soll dort künftig als Co-Trainer der U17 in der B-Junioren-Bundesliga sowie als Torwarttrainer im "Leistungs- und Aufbaubereich" tätig sein.

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"Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben beim FC Carl Zeiss Jena und hoffe, dass wir am Ende der Saison den Klassenerhalt mit der U17 feiern können", wird Piplica in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Der bosnisch-herzegowinische Torwart stand zu seiner aktiven Zeit von 1998 bis 2009 bei Energie Cottbus zwischen den Pfosten, für die Lausitzer absolvierte Piplica insgesamt 248 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga.

Kult-Status dank Eigentor gegen Gladbach

Kult-Status erlangte er in der Saison 2001/02 mit einem kuriosen Eigentor im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach: Eine Bogenlampe von Gladbachs Marcel Witeczek prallte von Piplicas Hinterkopf über die Torlinie.

Für die Szene erhielt der Pechvogel damals unter anderem von Stefan Raab in der damals populären TV-Sendung "TV total" den "Raab der Woche" - und Piplica ließ es sich nicht nehmen, den Preis persönlich in Empfang zu nehmen.

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Nach seinem Karriereende war Piplica unter anderem von 2010 bis 2014 Torwarttrainer der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, zuletzt arbeitete er als Torwarttrainer beim Regionalligisten Wacker Nordhausen.

Der neue Job in Jena ist für Piplica auch eine Rückkehr: In der Saison 2011/12 war er beim FCC schon einmal im Trainerstab der 1. Mannschaft tätig.

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