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Die Klubs der 3. Liga sind völlig gespalten in ihrer Meinung, ob sie die Saison ohne Zuschauer weiterspielen sollen
Die Klubs der 3. Liga sind völlig gespalten in ihrer Meinung, ob sie die Saison ohne Zuschauer weiterspielen sollen © Imago
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In der Diskussion über einen möglichen Abbruch der 3. Liga besinnen sich die Vereine nach öffentlichen Auseinandersetzungen wieder auf eine interne Problemlösung.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) könnte bei einem Außerordentlichen Bundestag über einen möglichen Abbruch der Drittligasaison wegen der Corona-Pandemie entscheiden.

Laut der Sport Bild gibt es entsprechende Planspiele beim Verband. Am Freitag berät das DFB-Präsidium über die 3. Liga. Die Lage ist derzeit unübersichtlich. Ein Teil der Klubs plädiert für einen Abbruch, ein anderer ist dagegen.

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Der DFB betonte am Dienstag in einer Mitteilung, dass es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sei, "eine tragfähige Lösung zu finden, um die 3. Liga in ihrer bewährten Struktur zu erhalten und ihre Zukunft als Profiliga zu sichern."

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Klubs wollen wieder intern diskutieren

Alle Klubvertreter verständigten sich mit dem DFB und dem zuständigen Ausschuss darauf, "sich nach den öffentlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage wieder auf eine versachlichte, konstruktive und vor allem zielführende Diskussion zu konzentrieren", teilte der DFB mit.

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"Dies ist unerlässlich für eine sachgerechte Entscheidungsfindung", sagte Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga: "Öffentliche Konfrontationen beschädigen - völlig unabhängig vom Inhalt der einzelnen Meinungen - die 3. Liga und ihre Vereine. Darüber hinaus tragen sie nicht zu Lösungen bei, sondern erschweren sie nur."

Während das Coronavirus viele Vereine existenziell bedroht, sind diese über die Lösung des Problems zerstritten. Eine Fraktion will mit Geisterspielen Einnahmen erzielen, die andere befürchtet höhere Kosten und fordert den Saisonabbruch.

Im Schnitt 1,5 Millionen Euro Verlust gelten pro Verein als realistisch. Rund 600.000 Euro pro Klub wären es wohl bei Geisterspielen. Vor jenem Szenario warnten erst am Freitag acht Drittligisten deutlich in einem gemeinsamen Positionspapier, in dem sie sich zudem für einen Abbruch aussprachen.

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