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Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok.
Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok. © Imago
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München - Nach dem 1:2 von 1860 München in der 3. Liga kommt es zu einem kuriosen Zwischenfall. Bei der PK nach dem Spiel veralbern die Löwen Saarbrückens Trainer.

Schon auf dem Rasen war zwischen 1860 München und dem 1.FC Saarbrücken am Mittwochabend beim Spiel in der 3. Liga richtig Feuer drin.

Münchens Trainer Michael Köllner (50) soll sich bei der 1:2-Pleite über Saarbrückens Boné Uaferro (28) lustig gemacht haben. 

Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok brachte das auf die Palme und er meckerte bei MagentaSport: "Dass ein gegnerischer Trainer meinen Spieler für diese Aktion als dumm oder doof bezeichnet, finde ich einfach skandalös. Und deswegen nehmen wir diese Punkte wirklich absolut verdient mit. Irgendwo da oben gibt‘s einen, der schaut auf diese Dinge. Es geht nicht nur darum, gut Fußball zu spielen. Es geht auch um Charakterstärke und die hat der gegnerische Trainer in dieser Situation nicht gezeigt. Es war auf jeden Fall so, dass er meinen Spieler Boné Uaferro als doof bezeichnet hat."

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Später "revanchierte" sich 1860 für die Schelte.

Bei Kwasnioks Pressekonferenz, die als Live-Stream auf dem Facebook-Account der Löwen zu sehen war, wurde die Aufnahme des Coaches bearbeitet - und jeder konnte es sehen.

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Während Saarbrückens Coach über das Spiel redete, bekam er mit grafischen Filtern einen schwarzen Hut und eine Sonnenbrille verpasst.

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1860 München entschuldigte sich später in einem Schreiben: "Beim Statement von Lukas Kwasniok kam es zu einem bedauerlichen technischen Problem, wir haben den Trainer der Gäste leider mit einem Filter überzogen, die Szene aber sofort gelöscht. Sorry an Lukas Kwasniok und den 1. FC Saarbrücken... aber wir denken, die drei Punkte sind Euch lieber als ein perfektes Video."

Kwasniok nahm die Aktion einen Tag später mit Humor. "Irgendwie steht es mir. Ich hab es mir jetzt erstmal als Profilbild abgespeichert. Für alles andere drumherum haben sich Köllner und Gorenzel heute Morgen bereits bei unserem Sportdirektor Jürgen Luginger entschuldigt.“

Der Coach kann aber auch gute Laune haben. Immerhin ist sein Aufsteiger nach dem Auswärtssieg mit 13 Punkten nach fünf Partien ungeschlagener Tabellenführer. 

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