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© SPORT1-Grafik: Gabriel Fehlandt/Getty Images
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Arturo Vidal soll eine der neuen Anführer des FC Bayern werden. Doch die Fußstapfen sind groß. SPORT 1 zeigt die legendärsten "Aggressive Leader" des Rekordmeisters.

Mit dem Wechsel von Arturo Vidal zum FC Bayern angeln sich die Münchner wieder einen echten "Aggressive Leader". Der Mittelfeldmann ist kampfstark auf dem Platz, verschafft sich bei den Gegenspielern Respekt und ist außerhalb des Rasens meinungsstark. SPORT1 nennt die berühmten Vorgänger von Arturo Vidal.

Für Mark van Bommel kreierte Trainer Ottmar Hitzfeld den Begriff des "Aggressive Leader", der schon bald fester Bestandteil der Fußballersprache wurde. Der Begriff beschreibt - frei übersetzt - einen kampfstarken Führungsspieler, der auch mal etwas härter zur Sache geht. Und genau das war der Bayern-Kapitän von 2006 bis 2011.

Auch für Stefan Effenberg hätte der Begriff erfunden werden können. Effenberg ging auf dem Platz stets voran. Der "Tiger" gewann mit den Müchnern 2001 die Champions League und war zwischen 1999 und 2002 der Kapitän des FC Bayern.

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Lothar Matthäus bewies nicht nur auf dem Platz Einsatz. Von 1984 bis 1988 und 1992 bis 2000 war der Weltmeister von 1990 und Rekordnationalspieler die Führungsfigur beim Rekordmeister. Matthäus verglich Vidal wegen seiner dynamischen Spielweise übrigens kürzlich mit sich selbst.

Jens Jeremies gehörte nicht zu den technisch besten Fußballern im Bayern-Trikot. Trotzdem war der kompromisslose Abräumer eines der Vorbilder und überzeugte mit seinem unbändigen Einsatz im Mittelfeld.

Klaus Augenthaler wurde nicht nur Weltmeister 1990, auch bei Bayern prägte der Abwehrchef eine Ära. Sieben deutsche Meistertitel zwischen 1980 und 1990 sprechen eine deutliche Sprache.

Oliver Kahn war einer der besten Torhüter aller Zeiten. Auf dem Platz war er ein Grenzgänger, der seine Aggressivität auslebte. Unvergessen die "Biss-Szene" gegen Heiko Herrlich im Spiel Dortmund - Bayern im April 1999. Auch wenn Kahn als Torwart kein typischer "Aggressive Leader" war, darf er in dieser Auflistung nicht fehle.

Paul Breitner marschierte auf dem Platz vorne weg und war abseits des Rasens nie um eine starke Aussage verlegen. Für seine Kritiker galt er als Revoluzzer. Breitner übernahm früh Verantwortung und war einer der Wortführer der Mannschaft.

Mit seinen Paraden prägte Sepp Maier die erfolgreichen Bayern-Jahre Anfang der 70er. Die "Katze von Anzing"  holte mit den Müchnern vier Europapokalsiege und wurde je viermal Meister und Pokalsieger. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1974 Weltmeister.

Nun soll Arturo Vidal eine prägende Rolle im Mittelfeld des FC Bayern einnehmen. "King Arturo 23", wie sich Vidal auf Twitter nennt, soll mit Einsatz vorangehen und der neue Anführer der Bayern werde.

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