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Guangzhou - Der FC Bayern verliert überraschend das letzte Testspiel auf seiner China-Reise. Landesmeister Guangzhou ertrotzt das Elfmeterschießen, dort hat Thomas Müller Pech.

Nach einem Fehlschuss von Weltmeister Thomas Müller hat der FC Bayern München zum Abschluss seiner China-Tour den dritten Sieg verpasst

Der deutsche Rekordmeister verlor gegen den chinesischen Titelträger Guangzhou Evergrande 4:5 im Elfmeterschießen. Müller war als einziger Spieler gescheitert.

In der regulären Spielzeit hatten sich die Bayern mit einer mageren Nullnummer begnügen müssen und dabei nicht an die starken Leistungen gegen Valencia (4:1) und Inter Mailand (1:0) anknüpfen können.

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Guardiola mit Leistung zufrieden

Trainer Pep Guardiola zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft "zufrieden".

Sportvorstand Matthias Sammer wollte der Niederlage zum Abschluss nicht allzu viel Bedeutung zumessen: "Wir haben versucht, den Spagat zu schaffen zwischen dem Sportlichen und der Präsentation des Klubs. Das ist uns gut gelungen. Ich möchte es aber nicht überbewerten, auch die ersten beiden Spiele nicht. Es ist immer noch Vorbereitungszeit.“

Torhüter Manuel Neuer erklärte die diesmal bescheidene Leistung wie folgt: "Nach dem letzten Spiel waren die Jungs etwas platt. Man hat gemerkt, dass die Frische gefehlt hat und dass hier auch etwas andere Temperaturen herrschen als zuvor in Shanghai und Peking."

Neuer immer wieder gefordert

Bei 28 Grad und 94 Prozent Luftfeuchtigkeit im Tianhe-Stadion von Guangzhou hatten die Bayern vor allem in der ersten Hälfte einige Probleme, Chancen herauszuspielen. Auch in der Defensive agierten die Münchner äußerst wackelig.

Neuer musste wiederholt eingreifen. "Wir haben gut gespielt, hinten auch gut gestanden, aber wir haben verpasst, das erste Tor zu schießen", hielt der zur Halbzeit gegen den jungen Ivan Lucic ausgewechselte Keeper fest.

Viele Wechsel

Trainer Pep Guardiola hatte gegen die vom Brasilianer Luiz Felipe Scolari betreuten Chinesen jedoch auch viele Wechsel vorgenommen, worunter der Spielfluss sichtlich litt.

Gegen Ende der zweiten Hälfte wurde es etwas besser, doch Müller scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position.

Nach der Partie gegen Guangzhou ging es für die Bayern direkt zum Flughafen. Um 0.30 Uhr Ortszeit war der Start des Sonderflugs LH345 nach München geplant.

Um 6.10 Uhr MESZ sollte der Bayern-Tross in München landen.

Die nächste Partie für die Münchner steht am 1. August an: Dann geht es bei Pokalsieger VfL Wolfsburg um den Supercup.

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