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Davie Selke erzielt beim Wiedersehen mit seinen alten Kollegen aus Bremen ein Tor. Trotz der Schmähungen nach seinem Wechsel verliert er kein böses Wort über sein Ex-Team.

Für die Werder-Fans war es ein Stich ins Herz: Als die Bremer in der turbulenten Schlussphase bei RB Leipzig das 2:2 mit der Brechstange erzwingen wollten und sogar Keeper Felix Wiedwald nach vorne schickten, vollendete Davie Selke einen Konter zum 3:1-Endstand.

Ausgerechnet Selke. Der 21-jährige Angreifer der Bullen war im Sommer 2015 von der Hansestadt zum damaligen Zweitligisten nach Leipzig gewechselt und hatte wütende Reaktionen an der Weser ausgelöst.

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Hängengeblieben ist bei Selke aber offenbar nichts - zumindest verzichtete er nach seinem Treffer auf eine Jubelpose. "Ich habe dem Verein viel zu verdanken, deswegen war für mich klar, dass es heute hier nichts zu jubeln gibt", so Selke bei Sky.

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Und weiter: "Ich habe einfach eine riesen Wertschätzung für den ganzen Verein. Es sind immer noch viele Leute da, die mir damals sehr ans Herz gewachsen sind", sagte Selke nach dem fünften Bundesligasieg der Leipziger.

Startelf-Comeback geplant

An den drei Punkten gebe es aber nichts zu rütteln: "Am Ende war der Sieg verdient für uns."

Dass der Silbermedaillengewinner von Rio derzeit aber uneingeschränkt glücklich ist, kann ebensowenig behauptet werden. Abermals musste sich Selke mit der Jokerrolle zufrieden geben. Denenoch sagt er anerkennend: "Die Jungs da vorne haben es einfach überragend gemacht. Wir haben uns in einen super Lauf gespielt",

Um in naher Zukunft selbst wieder in der Startelf zu stehen, will er sich "im Training reinhängen und mich anbieten. Im Endeffekt hat der Trainer dann die Kopfschmerzen.“

"Abfinden" will sich Selke auch nicht mit Leipzigs Rolle als Bayern-Jäger: "Auf gar keinen Fall. Wir sind Aufsteiger und sehr dankbar, wie es gerade läuft. Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen so weitermachen."

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