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FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (l.) äußert sich zu Thomas Müller
FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (l.) äußert sich zu Thomas Müller © Getty Images
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In einem Interview bewertet der Bayern-Boss Müllers Stellenwert für den Rekordmeister. Er krönt ihn zum Monarchen. Rummenigges Schlüsselerlebnis war ein Auftritt in Fernost.

Thomas Müller mag momentan fußballerisch in einer Krise stecken. Als Person ist er beim FC Bayern jedoch eine Institution. Diese Ansicht vertritt man beim Rekordmeister inzwischen bis in die höchste Vorstandsebene. 

In dem neu erschienen Buch "Thomas Müller - Das Phänomen" betont Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit Autor Jörg Heinrich Müllers Stellenwert bei den Münchnern - weit über das Sportliche hinaus.

"Müller ist ein Markenzeichen"

Der Nationalspieler sei "ein Goldstück" für den Klub. "Thomas Müller ist weltweit einer der bekanntesten Spieler, die Deutschland zu bieten hat. Und wird mit höchstem Respekt angesehen", befindet Rummenigge. "Den Namen Müller kennt man also überall. Davor haben alle Respekt, das ist ein absolutes Markenzeichen."

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Wie wertvoll ein solcher Spieler im Alltag sein kann, davon konnte sich Rummenigge vergangenes Jahr bei einer Promo-Tour in Fernost ein Bild machen. 

"Ich weiß noch, als wir 2015 in China waren, sind die Menschen dort völlig ausgeflippt, als Thomas Müller aus dem Hotel rausgekommen oder als er auf den Platz gegangen ist", erinnert sich der Bayern-Boss in einem eigenen Kapitel des Buches. "Er war dort ein bisschen der Kaiser von China."

Müller der "Parade-Bayer schlechthin"

Einen solchen Akteur will man partout in seinen Reihen halten. Genau deshalb haben die Bayern bislang auch jedes Angebot für den 27-Jährigen ausgeschlagen - selbst jenes von Manchester United im Vorjahr, das in dreistelliger Millionenhöhe lag. Und sie werden es vermutlich auch mit künftigen Anfragen so handhaben.

Für Rummenigge gehört Müller auf ewig zum Rekordmeister. Für ihn verkörpert er "den Parade-Bayern schlechthin in unserem Verein". Der Klubchef ist sich sicher: Wollte man sich einen bayerischen Fußballer schnitzen, "dann käme Thomas Müller heraus".

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