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München - Der Anschlag in Berlin soll den Bundesliga-Spielbetrieb nicht beeinflussen. Das Heimspiel von Hertha gegen Darmstadt findet unter verschärften Sicherheitsbedingungen statt.

Trotz des mutmaßlichen Terroranschlags in Berlin kann der 16. Spieltag in der Fußball-Bundesliga wohl wie geplant über die Bühne gehen.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwochmittag gaben sich die Verantwortlichen von Hertha BSC zuversichtlich, dass die Partie gegen Schlusslicht Darmstadt 98 (Mi., ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) wie geplant ausgetragen werden kann.

Sicherheitsexperte Thomas E. Herrich kündigte eine außerordentliche Sicherheitsbesprechung zwischen der Hertha, Sicherheitsbehörden, Vertretern des Betreibers des Olympiastadions sowie des privaten Sicherheitsdienstes an.

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In diesem Rahmen sollen offenbar besondere Sichereitsmaßnahmen vereinbart werden, etwa schärfere Einlasskontrollen. Von einer Absage des Spiels, die zunächst im Raum stand, sieht die Polizei indes ab.

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Hertha-Manager Michael Preetz bezeichnete es als "richtig, dass das Spiel stattfindet". Dies sei ein "Zeichen, dass wir nicht vor dem Terror in die Knie gehen".

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Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hatte zuvor bei SPORT1 gesagt: "Wenn Bedenken gegen eine Austragung des Spiels bestehen und sie sich zu einer Absage entscheiden sollten, dann ist das gut und richtig so."

Strenge Sicherheitsmaßnahmen in Frankfurt

Auch in anderen Bundesliga-Stadien werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft - so etwa beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 am Dienstagabend (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Frankfurt erklärte am Dienstag: "Wir werden der abstrakten Gefährdungslage Rechnung tragen und eine verstärkte Präsenz zeigen. Außerdem werden einige Kollegen mit Maschinenpistolen ausgestattet sein. Das ist sonst nicht üblich." 

Angaben über das Maß der Aufstockung der Sicherheitskräfte auf dem Gelände rund um die Arena im Stadtwald wurden nicht gemacht.

Schweigeminute in allen Stadien

Auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat auf den mutmaßlichen Anschlag in Berlin reagiert. Mit einer Schweigeminute wird die Bundesliga bei allen Spielen am Dienstag und Mittwoch der Opfer der Tragödie in Berlin gedenken. Darüber hinaus tragen die Spieler der Mannschaften Trauerflor, hieß es in einer Mitteilung.

Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern

"Damit möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Hauptstadt setzen", erklärte DFL-Präsident Reinhard Rauball und fügte an: "Das Mitgefühl des Profifußballs gilt den Hinterbliebenen sowie den zahlreichen Verletzten, denen wir gute und baldige Genesung wünschen. Wir alle sind erschüttert von dem, was sich am Montagabend auf einem friedlichen Weihnachtsmarkt ereignet hat."

Ein LKW war am Montag in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in die Menge gerast und hatte zwölf Menschen in den Tod gerissen. Rund 50 Personen wurden verletzt.

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