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TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga
TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga © Getty Images
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Für den erst wieder genesenen Marco Reus ist das Fußballjahr nach seiner Gelb-Roten Karte beendet. Sein Rückblick auf das Jahr fällt aber nicht nur negativ aus.

Für den erst wieder genesenen Marco Reus ist das Fußballjahr schon beendet. Nach seiner Gelb-Roten Karte in Hoffenheim muss der Dortmunder vorzeitig in die Winterpause gehen.

Und das, obwohl er gerade erst wieder nach seiner langen Verletzungspause zurück war und sich dabei in einer Top-Verfassung gezeigt hat. Für 2017 hat der 27-Jährige, der wegen einer Schambeinverletzung ein halbes Jahr pausieren musste, ein klares Ziel.

Gesundheit das Wichtigste

"Vor allem erwarte ich von mir, dass ich gesund bleibe. Und ich möchte jedes Spiel so nehmen, dass ich der Mannschaft helfen will und muss", sagte er im kicker.

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Die lange Zwangspause hat aber Spuren hinterlassen. "Ich hatte extrem lange Zeit, mir Gedanken zu machen. Da kommt man dann auf ein paar Ideen. Ich habe mein Programm professionalisiert", verrät er weiter. Am schlimmsten war für ihn: "Ich war unmenschlich ungeduldig. Das ist doch klar, wenn du lange raus bist und nicht weißt, wie viele Wochen Pause dir noch bevorstehen."

Hatte fast immer Schmerzen

Der Blick zurück fällt nicht gerade positiv aus. "In der vergangenen Saison spielte ich fast immer mit Schmerzen. Es war extrem schwierig, mich auf das Niveau zu bringen, das der Trainerstab von mir erwartete. Das ist mir mal gelungen, aber eben nicht kontinuierlich," blickt Reus zurück.

Diese schwere Zeit scheint nun vorüber: "Heute fühle ich mich komplett anders, in jeder Sekunde eines Tages", so der Nationalspieler.

Allerdings bestreitet er, ein "neuer Marco Reus" zu sein: "Ich bin immer noch der Alte." Gerade seine Erfahrung wird im Team gebraucht. "Natürlich versuche ich, mein Wissen und meine Erfahrung an die jungen Spieler weiterzugeben", sagt Reus.

Dortmund fehlt die Konstanz

Das Problem bei den Schwarz-Gelben, die in der Bundesliga mit vielen Höhen und Tiefen kämpfen müssen, sei die Unbeständigkeit: "Unser größtes Problem ist tatsächlich die Konstanz. Das müssen wir in den Griff kriegen. Unser Pech war, dass aus dem Gefüge immer wieder Spieler weggebrochen sind, die für die Stabilität enorm wichtig waren. Das darf aber nicht als Ausrede gelten."

In der Champions League hat dagegen der Klub überzeugt. Im Achtelfinale wartet Benfica Lissabon. Reus warnt: "Es wird schon schwer. Das ist ein Gegner, für den wir höchstes Niveau erreichen müssen. Aber wir fühlen uns bereit, in der Königsklasse so weit wie möglich zu gehen."

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