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Stefan Reuter (links)  und Trainer Dirk Schuster gehen ab sofort getrennte Wege
Stefan Reuter (links) und Trainer Dirk Schuster gehen ab sofort getrennte Wege © Getty Images
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Augsburgs Sportchef Stefan Reuter macht deutlich, dass die Entlassung von Coach Dirk Schuster allein sportliche Gründe hat. Von einer Schlägerei weiß er nichts.

Sportchef Stefan Reuter vom  FC Augsburg hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Gründe für die Trennung von Trainer Dirk Schuster auch abseits des sportlichen Bereichs gelegen hätten.

"Es waren sportliche Gründe, die den Ausschlag gegeben haben. Es war die Entwicklung, die wir nicht mehr gesehen haben, wir waren von der Art und Weise nicht überzeugt", sagte Reuter am Donnerstag, einen Tag nach der überraschenden Entlassung des Coaches.

Keine Ahnung von Schlägerei

Reuter sah "keinen gemeinsamen Nenner mehr" mit Schuster. Dass dieser am Sonntag das Training nicht habe leiten können, habe an Magenproblemen gelegen, ergänzte er.

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Mit Blick auf ein blaues Auge bei Schuster sagte Reuter: "Ich weiß nichts von einer Schlägerei. Dirk Schuster hat einen Cut, der am Sonntagmorgen genäht wurde. Aber das hat nichts mit unserer Entscheidung zu tun." Schuster habe gesagt, er sei gestürzt, "es gibt keinen Grund, das nicht zu glauben".

Verhaegh tritt nach

Kapitän Paul Verhaegh stützte die Entscheidung der Vereinsführung. Innerhalb der Mannschaft sei "nicht die hundertprozentige Überzeugung" für Schuster da gewesen, sagte er.

Es werde dem FCA gut tun, künftig wieder "etwas offensiver aufzutreten", ergänzte er. Dafür soll Interimscoach Manuel Baum sorgen, der bisher im Nachwuchsbereich der Schwaben tätig war.

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