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Heribert Bruchhagen
Heribert Bruchhagen © Getty Images
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Beim Hamburger reißen die Spekulationen um Heribert Bruchhagen nicht ab. Aufsichtsrats-Chef Karl Gernandt dementiert ein Treffen mit dem ehemaligen Eintracht-Boss.

Der in die Kritik geratene Klubchef Dietmar Beiersdorfer muss offenbar weiter um seinen Job beim Hamburger SV bangen.

Die Hamburger Morgenpost berichtete am Freitag, dass es bereits ein Geheimtreffen zwischen Investor Klaus-Michael Kühne und Heribert Bruchhagen (68) auf Mallorca gegeben haben soll.

Dementi vom HSV

Dies dementierte jedoch Aufsichtsrats-Chef Karl Gernandt. "Ich äußere mich grundsätzlich nicht zu Personalien, aber diese Information ist völlig falsch", sagte Gernandt der Zeitung.

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Zuvor war bereits in den Hamburger Medien übereinstimmend berichtet worden, dass sich Vertreter des Aufsichtsrats mit dem 68-Jährigen getroffen haben sollen und der ehemalige Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt sein grundsätzliches Interesse bekundet haben soll.

Bruchhagen schweigt

Bruchhagen gilt als Wunschkandidat des Aufsichtsrats als Beiersdorfer-Nachfolger. Aber auch der 68-Jährige wollte die Berichte bei Sky nicht kommentieren: "Ich werde mich zu diesem Thema nicht äußern." Schon von 1992 bis 1995 war er als Manager in Hamburg tätig.

Beiersdorfer, seit der Entlassung von Peter Knäbel im Mai auch Sportdirektor der Hamburger, ist nach dem desolaten Saisonstart an der Elbe nicht mehr unumstritten. Auch nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag (2:0 bei Darmstadt 98) kehrte keine Ruhe ein.

Sogar Trainer Markus Gisdol äußerte sich nun öffentlich zu dem Thema und erhofft sich, wie zuletzt auf dem Spielfeld von der Mannschaft demonstriert, auch von der Hamburger Führungsetage mehr Zusammenhalt. "Es sind natürlich immer wieder kleine Störfeuer, die nicht optimal sind", sagte der 47-Jährige: "Ich würde mir mehr Geschlossenheit im ganzen Verein wünschen."

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