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Die beiden sind nicht unbedingt die besten Freunde in der Bundesliga, trotzdem haben Leverkusens Roger Schmidt und Kölns Peter Stöger ein besonderes Verhältnis.

Roger Schmidt und Peter Stöger mögen denselben Beruf ausüben. Dass beide Trainer aber nicht unbedingt Brüder im Geiste sind, erkennt jeder, der ihren Mannschaften beim Fußballspielen zusieht. 

Die Spielideen von Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln sind derartig verschieden, dass die sportlich Verantwortlichen darüber schon mal in Streit geraten. 

Trainer-Zoff nach Rhein-Derby

Es ist noch nicht lange her, da spottete Schmidt in Richtung des Berufskollegen Stöger: "So könnte ich nicht Fußball spielen, wie Köln heute gespielt hat." Bayer hatte den Rhein-Rivalen gerade 5:1 abgefertigt, Schmidt hatte leicht reden. 

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Dabei gab es tatsächlich mal Zeiten, in denen war Schmidt Stöger wohlgesonnener. 

Schmidt empfahl Stöger

Im Sommer 2013 suchte der FC händeringend einen Nachfolger für den geschassten Holger Stanislawski - und handelte sich prompt einen Korb bei seinem Wunschkandidaten ein: Das war damals Roger Schmidt. 

Der stand seinerzeit bei RB Salzburg unter Vertrag. Im Rahmen der Gespräche, das hat jetzt der Express rekonstruiert, soll sich der damalige Kölner Sportchef Jörg Jakobs bei Schmidt nach Peter Stöger erkundigt haben. 

Schmidt kannte den Österreicher bereits damals bestens, Stöger coachte zur gleichen Zeit Ligarivale Austria Wien. Laut Express pries Schmidt Stöger damals in höchsten Tönen. Wenig später heuerte der 50-Jährige als Trainer beim FC an.

Am Mittwoch treffen die beiden mit ihren Teams in Köln (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) nun erneut aufeinander. 

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