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Christian Streich
Christian Streich beobachtet mit Sorge die gesellschaftspolitische Entwicklung © Getty Images
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SC-Trainer Christian Streich beobachtet besorgt die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland. Der 51-Jährige richtet einen Appell an die Mehrheit der Bevölkerung.

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg beobachtet mit Sorge die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland.

Den Mord an einer 19 Jahre alten Studentin in Freiburg und die Verhaftung des mutmaßlichen Täters, ein 17 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan, hat Streich zum Anlass genommen, klar Stellung zu beziehen.

Der 51-Jährige warnte vor einer Generalverurteilung und prangerte den zunehmenden Rechtsruck in der Gesellschaft an.

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"Ich habe Angst, wenn ich die Entwicklung sehe. Ich habe Kinder und ich habe besonders Angst um die", sagte Streich.

"Wenn ich höre, was Leute sagen dürfen und noch ein zustimmendes Nicken bekommen - noch vor ein paar Jahren wären solche Leute gesellschaftlich degradiert gewesen. Das ist in kürzester Zeit passiert und jetzt sehen wir, was weiter passiert. Ob die Mehrzahl der Bevölkerung sich dem widersetzt und auch aktiv dagegen vorgeht", sagte Streich.

"Wir sind ja schon glücklich, wenn in Österreich die Wahlen so ausgehen, wie sie ausgegangen sind und der Verlierer, der aus einer Ecke kommt auf die ich nicht weiter eingehen will, 46 Prozent bekommt. Für alle anderen heißt es, sich zu bekennen. Und wer sich nicht klar bekennt, trägt eine Mitverantwortung, wenn es in die andere Richtung geht", ergänzte Streich.

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