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Viktor Skripnik zieht es zurück in die Ukraine
Viktor Skripnik zieht es zurück in die Ukraine © Getty Images
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Viktor Skripnik kann verstehen, dass Werder Bremen ihn zu einem frühen Zeitpunkt entlassen hat. Der Trainer habe schon Anfragen von anderen Klubs gehabt.

Viktor Skripnik drückt Werder Bremen trotz seiner Entlassung nach dem dritten Bundesliga-Spieltag weiter die Daumen. "Werder ist meine Familie - und das wird immer so sein", sagte der Ukrainer.

Skripnik traut seinem Ex-Klub trotz zuletzt fünf Spielen in Serie ohne Sieg die Wende zu: "Ich bin fest überzeugt, dass Werder den Klassenerhalt schafft. Ein Traditionsklub wie Werder gehört zur Bundesliga."

Entlassung sei "legitim"

Seine Freistellung zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison kann Skripnik nachvollziehen. Die Entscheidung des Klubs sei "legitim", sagte der Ex-Profi, der die Grün-Weißen zuvor zwei Mal vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahrt hatte.

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Für die drei Auftaktniederlagen "gibt es viele Gründe, da braucht man vielleicht ein Buch", sagte Skripnik, der unter anderem den Verlust von Leistungsträgern wie Abwehrchef Jannik Vestergaard, Stürmer Anthony Ujah oder Mittelfeldmann Levin Öztunali zu kompensieren hatte.

Skripnik gibt nicht auf

Zudem fehlten ihm die Angreifer Max Kruse und Claudio Pizarro verletzt. Aber Skripnik wolle "nicht jammern". Es sei eben die "Realität von Werder, seine besten Spieler zu verlieren" und von wenigen einzelnen Leistungsträgern abhängig zu sein.

Skripnik will in Zukunft weiter als Trainer arbeiten, es habe bereits Anfragen von Klubs gegeben. "Mal schauen, was kommt", sagte der Double-Sieger von 2004, aber er sei nicht auf der Suche und genieße derzeit "das Leben mit der Familie".

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