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FC Bayern Muenchen v Hertha BSC Berlin - Bundesliga
FC Bayern Muenchen v Hertha BSC Berlin - Bundesliga © Getty Images
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Der Hauptstadtklub bangte vor Jahren um die Existenz. Hoeneß sprang als Retter ein und sicherte das Überleben der Hertha. Die Offiziellen von damals schwärmen in höchsten Tönen.

Viele Jahre galt Hertha BSC als die graue Maus der Bundesliga, musste zeitweise bittere Abstiege in die Zweite Liga verkraften.

Inzwischen kämpft der Hauptstadt-Klub wieder um die internationalen Plätze - und damit auch um lukrative Mehreinnahmen. Dabei gab es gerade aus wirtschaftlicher Sicht auch mal Zeiten, in denen es gar nicht gut stand um die Berliner.

Ex-Präsident Manfred Zemaitat erinnert sich in der B.Z. an 1995 zurück: "Damals hatten wir nicht mal das Geld, um das Klopapier zu bezahlen, die Lizenz war in Gefahr."

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Hoeneß überließ Hertha zwei hohe Summen

Doch in höchster Not fand Hertha einen noblen Spender: Der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß ließ seinerzeit ein Testspiel des Rekordmeisters gegen den AC Milan im Rahmen des Opel-Cups nach Berlin verlegen und überließ den Herthanern 300.000 D-Mark von den Gesamteinnahmen. 

Ein wichtiger Zuschuss, damit Berlin überhaupt die Lizenz erhielt. Herthas damaliger Vize-Präsident Jörg Thomas analysiert in der Nachbetrachtung: "Bayern hat uns damals unter die Arme gegriffen und mit einer 'Goodwill-Aktion' zu unserer Rettung beigetragen."

Im Jahr darauf wurde der Opel-Cup als Dreier-Turnier mit Bayern, Milan und Paris Saint-Germain erneut im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Hertha erhielt zusätzliche 250.000 Mark. 

Ex-Präsident Zermaitat ist noch heute dankbar. Der B.Z. sagte er: "Das war ganz wichtig für uns und nobel von Bayern. Uli Hoeneß ist ein Klasse-Mann!"

Dank dessen Unterstützung stieg Hertha 1997 in die Bundesliga auf. Im März desselben Jahres heuerte Hoeneß' Bruder Dieter als Manager in Berlin an.

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