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RB Leipzig v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga
RB Leipzig v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga © Getty Images
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Bayern-Verfolger RB Leipzig muss im Spiel gegen Borussia Dortmund auf Stürmer Timo Werner verzichten. Trainer Ralph Hasenhüttl distanziert sich von seinen Spielern.

Bayern-Verfolger RB Leipzig muss beim Gastspiel in Dortmund (Sa., ab 18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio Sport1.fm und im LIVETICKER) ohne Timo Werner auskommen.

Der Angreifer laboriert immer noch an einer Grippe. "Timo hat es auch erwischt", meinte der gerade selbst halbwegs genesene Trainer Ralph Hasenhüttl. "Es geht ihm schon besser. Aber für das Wochenende ergibt ein Einsatz keinen Sinn. Ihn können wir nicht 1:1 ersetzen. Aber wenn uns etwas ausgezeichnet hat in dieser Saison, dann dass wir nicht jammern, sondern Lösungen finden."

Um keine weiteren Krankheitsfälle zu riskieren, wird Hasenhüttl sich nicht allzu lange in der Gegenwart seiner Spieler aufhalten.

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Hasenhüttl distanziert sich von seinen Spielern

 "Ich werde ein bisschen auf Distanz zu den Jungs gehen, die Ansteckungsgefahr hört nach zwei Metern auf", sagte der Österreicher. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag sah der Österreicher noch mächtig mitgenommen aus: glasige Augen, rote Haut, schwerer Atem. Der Ehrgeiz brannte aber im 49-Jährigen: "Wir sind alle heiß auf das Spiel, das wird eine Riesenherausforderung."

Neben Werner muss Leipzig auch weiter auf den rotgesperrten Spielmacher Emil Forsberg verzichten. Bei den zwei Rückrundensiegen gegen Eintracht Frankfurt (3:0) und 1899 Hoffenheim (2:1) gelang das dem Emporkömmling mit Bravour.

"Alles kann, nichts muss"

 "Wir werden im Moment für viele Attribute gelobt, für die früher der BVB gelobt wurde, das macht uns stolz", sagte Hasenhüttl: "Aber sind auch demütig genug, um zu wissen, dass es schwer wird, dort etwas mitzunehmen."

Der große Druck liegt aber bei den elf Punkte schlechteren Dortmundern. "Alles kann, nichts muss", sagte Hasenhüttl: "Das ist der große Unterschied zu unserem Gegner. Wenn sie uns noch einholen wollen, müssen sie fast zu Hause gewinnen." Beim 1:0 im Hinspiel haben die Leipziger bewiesen, dass sie dem Vize-Meister Paroli bieten können. Es war rückblickend so etwas wie der Startschuss für den Höhenflug. 
  

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