Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen kündigt nach Saisonende eine "knallharte Analyse" an. Die Kritik an der eigenen Person kann er nachvollziehen.

Sportchef Rudi Völler vom abstiegsbedrohten Bundesligisten Bayer Leverkusen hat nach Saisonende eine "knallharte Analyse" der unbefriedigenden Saison für den Werksklub angekündigt.

"Dann werden die Ärmel hochgekrempelt, und es geht weiter", sagte der ehemalige DFB-Teamchef dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Der 57-Jährige kann nachvollziehen, dass auch seine Person in die Kritik geraten ist: "Ich bin zunächst einmal fest überzeugt, dass wir drinbleiben. Aber dann werden wir uns der Kritik stellen müssen, auch ich selbst. Die Kritik werde ich akzeptieren, die muss ich akzeptieren."

Anzeige

Durch das 1:4 am vergangenen Freitag gegen Schalke 04 war der Champions-League-Starter endgültig in den Abstiegskampf gerutscht. Am kommenden Samstag gastieren die Rheinländer beim Tabellenvorletzten FC Ingolstadt.

Völler, der Trainer Tayfun Korkut trotz der Talfahrt einen Garantie bis zum Saisonende gegeben hatte, nahm den Fußballlehrer erneut in Schutz: "Am Ende müssen es auch die Spieler umsetzen. Jetzt ist natürlich der Trainer gefragt, die herauszufiltern, die mit der Situation umgehen können." Man müsse eine solche Saison auch dafür nutzen, "demütiger zu werden gegenüber dem, was die Jahre zuvor passiert ist", sagte der Weltmeister von 1990.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image