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Arjen Robben spielt seit 2009 beim FC Bayern München
Arjen Robben spielt seit 2009 beim FC Bayern München © Getty Images
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München - Arjen Robben berichtet über einen möglichen Wechsel und seinen Plan für das Karriere-Ende. Seinen Wechsel von Real Madrid zum FC Bayern nennt er die beste Entscheidung seines Lebens.

Als Arjen Robben 2009 von Real Madrid zum FC Bayern wechselte, sah er dies aus sportlicher Sicht als Rückschritt an. Im Nachhinein erwies sich die Entscheidung jedoch als goldrichtig für den 33-Jährigen.

In The Players' Tribune, in dem Robben in seinem Text an sein 16-jähriges Ich schreibt, bezeichnete der Niederländer seinen Wechsel nach München "als die beste Entscheidung deines Lebens".

Und weiter: "Du wirst Teil eines größeren Ganzen bei Bayern sein. Weil sich der Erfolg nicht nur auf dem Platz einstellt, sondern auf allen Ebenen."

Aufbruchsstimmung nach "Finale dahoam"

Mit Schmerzen erinnert sich Robben jedoch an das verlorene Champions-League-Finale 2012, das "Finale dahoam" gegen seinen ehemaligen Klub FC Chelsea zurück. "Das Drehbuch hätte nicht besser sein können. Außer, dass es in einem Albtraum endet."

Doch die Niederlage gegen Chelsea habe in der Mannschaft der Münchner etwas Besonderes ausgelöst. "Dieses Mal war es tatsächlich mehr als nur ein Gefühl, es war eine Art Aufbruchsstimmung. Jeder wollte etwas. Genauer gesagt eine Sache: Revanche", schreibt Robben.

Diese sollten die Bayern im nächsten Jahr schließlich bekommen. Im Finale gegen Borussia Dortmund schoss Robben schließlich den Siegtreffer zum 2:1 und machte das erstmalige Triple für den Rekordmeister perfekt.

"Hunger" immer noch vorhanden

Wahrscheinlich auch deshalb bezeichnet der Flügelspieler die acht Jahre im Bayern-Trikot als "die stolzesten der Karriere. Drei Champions-League-Halbfinals. Drei Finals. Einen Champions-League-Pokal. Sechs Bundesliga-Meisterschaften. Vier Pokal-Siege."

Doch neben den Triumphen sei Robben der Klub unbeschreiblich ans Herz gewachsen. "Vielleicht sogar umso mehr, weil du das nicht erwartet hast."

Und auch nach zahlreichen Titeln verspürt Robben immer noch "diesen Hunger" und "diesen Drang, besser zu werden".

Erst wenn dieser Hunger nicht mehr da ist, will er sich mit dem Karriere-Ende beschäftigen. Oder "vielleicht einen letzten kleinen Wechsel vollziehen, in ein weiteres Abenteuer?".

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