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Anthony Modeste wartet beim 1. FC Köln weiter auf seine Spielberechtigung
Anthony Modeste wartet beim 1. FC Köln weiter auf seine Spielberechtigung © Getty Images
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Der Stürmer wechselte im Sommer nach einem wochenlangem Hin und Her nach China. Laut dem Franzosen hätte es aber gar nicht so weit kommen müssen.

Im Sommer wechselte Anthony Modeste nach langem Hin und Her vom 1. FC Köln zu Tianjin Quanjian nach China. Der Transfer-Hickhack sorgte für Ärger und Chaos beim Traditionsverein. Laut dem Stürmer hätt es aber gar nicht so weit kommen müssen.

"Jeder der mich kennt, weiß, dass ich am liebsten beim 1. FC Köln geblieben wäre", sagte der 29-Jährige in der SportBild. "Dann kam das konkrete Angebot von Tianjin, das für mich, aber insbesondere auch für den FC finanziell so ziemlich einmalig gewesen ist."

Modeste wollte mehr Geld

Danach habe keiner der Verantowrtlichen mehr mit ihm über einen Verbleib reden wollen, so Modeste. Diese Version wird allerdings von den Kölnern energisch bestritten.

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Modestes Berater hatten den Wechsel ins Reich der Mitte offenbar vorangetrieben. Geld spielte dabei wohl eine große Rolle.

"Ich habe in der letzten Saison 25 Tore gemacht. So half ich dem FC auf Platz fünf und in die Europa League, in der ich total gerne gespielt hätte. Meine Arbeitsleistung, denke ich, war also ganz gut. Aus diesem Grund wollte ich auch verhältnismäßig mehr Geld verdienen", erklärte Modeste.

"Ich meine, dass dieser Wunsch nach erbrachten guten Leistungen nicht nur im Fußball, sondern in jedem Beruf verständlich ist. Darüber muss man reden dürfen."

Kritik an Schmadtke

Die Vereinsführung um Jörg Schmadtke soll sich laut dem Franzosen aber nicht darauf eingelassen haben. Generell schien Modestes Verhältnis zum Kölner Sportdirektor nicht besonders innig gewesen zu sein.

"Wir hatten keinen Kontakt, seitdem ich hier bin. Allerdings hatten wir auch zu FC-Zeiten keinen besonders engen Draht zueinander, und ich habe mich auch bei ihm nicht gemeldet."

Modeste wechselte Mitte Juli nach China. Bei Quanjian erzielte er in fünf Spielen vier Tore. Der Verein von Trainer und Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro steht derzeit auf dem vierten Tabellenplatz.

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