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Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke ärgerte sich über den Videobeweis im Spiel bei Dortmund
Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke ärgerte sich über den Videobeweis im Spiel bei Dortmund © Getty Images
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Nach Kölns Ankündigung Protest wegen des Videobeweises einlegen zu wollen, schießt Hans-Joachim Watzke zurück. Inzwischen sei aber alles geklärt, erzählt Jörg Schmadtke.

Als Reaktion auf die Ankündigung von Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke gegen die Wertung des 0:5 bei Borussia Dortmund Protest einlegen zu wollen, hatte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Kölner als "schlechte Verlierer" bezeichnet.

Inzwischen herrscht aber wieder Frieden zwischen den beiden. "Wir haben telefoniert. Es ist alles gut. Er baut in der Situation natürlich auch eine Position auf. Er hat das jetzt relativiert und es ist alles gut", sagte Schmadtke vor dem Spiel zu Hause gegen Eintracht Frankfurt bei Sky.

Seine Aussagen nach dem Spiel bei Dortmund bereut Kölns Sportdirektor allerdings nicht: "Ich würde es wieder so formulieren. Am Ende ist es wichtig, dass wir über die Thematik diskutieren und die Thematik vernünftig aufgeschlüsselt wird, sodass alle Klubs, alle Schiedsrichter und am Ende auch die Fans Bescheid wissen."

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Sportlich gesehen steht Köln nach vier Niederlagen in Serie bereits zu Saisonbeginn stark unter Druck. Von Abstiegskampf zu sprechen, findet Schmadtke jedoch noch zu früh.

"Wir wollen die Dinge nicht schön reden. Wir haben keinen Punkt und ein miserables Torverhältnis, aber dies als Abstiegskampf zu bezeichnen, ist zu früh", sagte Schmadtke. "Allerdings unterschätzen wir die Situation nicht und werden damit nicht leichtfertig umgehen."

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