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Die Deutsche Fußball Liga reagiert auf die Pannen beim Videobeweis. Der Videoschiedsrichter muss vorerst ohne Abseits-Hilfslinien auskommen.

Nach einigen technischen Pannen zum Saisonauftakt verzichtet die Deutsche Fußball Liga vorerst auf die kalibrierten Abseitslinien. 

Bei umstrittenen Abseitspositionen soll stattdessen der Videoschiedsrichter mithilfe verschiedener Kameraeinstellungen zur richtigen Entscheidung gelangen. 

"Der Videobeweis wird genauso fortgeführt wie am zweiten Spieltag", sagte DFL-Sprecher Michael Novak SPORT1. "Die kalibrierten Abseitslinien werden bis auf Weiteres nicht eingesetzt, wie in anderen Ligen auch."

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"Abseitslinien bieten keine objektive Lösung"

Für die DFL seien die Abseitslinien ohnehin lediglich "ein Hilfsmittel, das keine objektive Lösung bietet". Nachdem es am ersten Spieltag in mehreren Stadien zu Störungen oder technischen Ausfällen gekommen war, war Kritik an dem System laut geworden. 

Novak verwies auf die menschliche Entscheidungskraft der Schiedsrichter. "Am vergangenen Spieltag hat die Kommunikation zwischen Videoassistent und Schiedsrichter in allen Stadien einwandfrei funktioniert. Deshalb wird die Zusammenarbeit auch genauso fortgesetzt", sagte Novak. 

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