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Der SC Freiburg hat mit dem Einspruch gegen die Vier-Spiele-Sperre gegen Yoric Ravet Erfolg. Für das DFB-Sportgericht ist der Franzose ein fairer Spieler.

Die erste Rote Karte der Bundesliga-Geschichte nach Videobeweis wird neu bewertet.

Der SC Freiburg erreichte vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag, dass ein Spiel der ursprünglich verhängten Vier-Spiele-Sperre gegen Yoric Ravet bis zum 31. März 2018 zur Bewährung ausgesetzt wird. 

Der Franzose hatte beim 0:0 gegen Borussia Dortmund am 9. September rüde BVB-Kapitän Marcel Schmelzer gefoult, der mit einem Teilriss des Außenbandes im rechten Sprunggelenk noch wochenlang ausfallen wird. 

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"Herr Ravet spielt seit vielen Jahren im europäischen Fußball, war in drei verschiedenen Ländern aktiv und ist dabei nie durch eine Rote oder Gelb-Rote Karte negativ aufgefallen. Er gilt nachweislich als ein fairer Spieler", sagte der Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz zur Begründung. Das Gericht hatte zudem keinen Zweifel daran, "dass er vorhatte, den Ball zu erobern und nicht, Herrn Schmelzer zu verletzen".

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