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Alexander Nouri steht mit Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach unter Siegzwang
Alexander Nouri steht mit Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach unter Siegzwang © Getty Images
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Drei Punkte gegen Mönchengladbach können die Situation von Bremen-Trainer Alexander Nouri entkrampfen. Wolfsburg empfängt Leverkusen - ab 15 Uhr im LIVETICKER.

Noch kein Sieg in dieser Saison, seit April keine Ligapartie mehr gewonnen - für Alexander Nouri alles keine Gründe, nervös zu werden oder gar in Panik zu geraten.

"Ich bin nicht naiv und weiß, dass die Ergebnisse stimmen müssen. Aber ich mache mir keine Sorgen um meinen Job", sagt Werder Bremens Trainer vor dem Heimspiel am Sonntag (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Borussia Mönchengladbach.

Und als sei das so abgesprochen, zieht Sportchef Frank Baumann den Coach aus der Schusslinie und nimmt stattdessen die Profis in die Pflicht: "Wir brauchen jetzt Punkte, sie müssen sie holen. Wie wir sie holen, ist völlig egal. Wir müssen ergebnisorientiert spielen", sagt der Ex-Nationalspieler und langjährige Werder-Kapitän.

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Bremen fast in Bestbesetzung

Ausreden mit Blick auf die personelle Situation wären unangebracht, denn bis auf Torjäger Max Kruse (Schlüsselbeinbruch) stehen Nouri alle Leistungsträger zur Verfügung. Beispielsweise Mittelfeldmotor Zlatko Junuzovic, der sich sportlich nun komplett auf den SV Werder konzentrieren kann, seit er am Freitag seinen Rücktritt aus der österreichischen Nationalmannschaft erklärte.

Hoffnung machen darf den Hanseaten, dass Mönchengladbach seit April auf einen Auswärtssieg wartet. Auch zwölf Gegentore in sieben Spielen deuten an, wo die aktuellen Probleme bei den Schützlingen von Trainer Dieter Hecking liegen.

Nouri warnte dennoch: "Gegen einen organisierten Gegner, der über viel Tempo verfügt, brauchen wir eine Top-Leistung." Sein Team werde aber "den Erfolg erzwingen, indem wir die Chancen nutzen".

Wolfsburg will Remis-Serie beenden

Punktgleich mit dem Tabellenvorletzten von der Weser hinkt auch der VfL Wolfsburg deutlich hinter seinen Ansprüchen hinterher. Der Trainer wurde schon gewechselt, die teuren Neuzugänge haben noch nicht richtig eingeschlagen - favorisiert sind die Niedersachsen im Gastspiel am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) bei Bayer Leverkusen ganz bestimmt nicht.

Drei Unentschieden gab es für die Wölfe unter dem neuen Coach Martin Schmidt, mit einem vierten Remis beim Werksklub könnte der Schweizer durchaus leben: "Wenn die Entwicklung stimmt, muss man nicht zwingend einen Sieg einfahren."

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