vergrößernverkleinern
Anhänger von Hannover 96 sprechen sich gegen Präsident Martin Kind aus
Anhänger von Hannover 96 sprechen sich gegen Präsident Martin Kind aus © Getty Images

Hannover 96 schließt 36 Mitglieder aus dem Klub aus. Diese wollten 2016 eine Schlägerei mit Anhängern von Eintracht Braunschweig veranstalten.

Der Vorstand von Hannover 96 hat 36 Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen. Dies teilte der Klub am Montag mit. Die Betroffenen gehörten zu einer Gruppe von 96-Fans, die sich am 4. November 2016 im Vorfeld der Zweitligapartie bei Eintracht Braunschweig abends auf einem Parkplatz in Hildesheim getroffen haben soll, um "Gewalttätigkeiten mit Braunschweiger Anhängern auszutauschen". Die Polizei verhinderte damals Ausschreitungen.

Kind wehrt sich mit Anzeige

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erteilte bereits gegen 143 in Hildesheim anwesende 96-Fans ein bundesweites Stadionverbot bis hinunter zur 4. Liga, 36 davon waren 96-Mitglieder. Wie der Verein weiter bekannt gab, gehören zu den Betroffenen auch ein Mitglied des Ehrenrats von Hannover 96 und ein Sprecher der IG Pro Verein 1896. Die Interessengemeinschaft macht sich gegen eine Vereins-Übernahme durch Präsident Martin Kind stark.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel