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Leipzigs Sportchef Ralf Rangnick nimmt Mannschaft und Trainer in die Pflicht
Leipzigs Sportchef Ralf Rangnick nimmt Mannschaft und Trainer in die Pflicht © Getty Images
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Die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse veranlassen Leipzigs Sportdirektor zu klaren Forderungen an Team und Trainer - inklusive Timo Werner.

Alarmstufe Rot bei Leipzigs Roten Bullen.

Nach den enttäuschenden Resultaten im Dezember macht RB-Sportdirektor Ralf Rangnick seinem Ärger Luft und formuliert eine klare Ansage an Mannschaft und Trainer.

"Wir haben zuletzt nicht mehr den Fußball gespielt, für den wir stehen. Wir hatten nicht mehr die gleiche Konsequenz, Schärfe, Giftigkeit, Torgefahr und auch nicht mehr den Tiefgang wie in den Punktspielen zuvor",  sagte Rangnick im kicker und forderte: "Das müssen wir in der Rückrunde wieder hinbekommen."

Damit nimmt der 59-Jährige auch das Trainerteam um Ralph Hasenhüttl in die Pflicht.

"Haben uns mehr ausgerechnet"

"Wir haben uns natürlich mehr als nur zwei Punkte aus den letzten vier Ligaspielen ausgerechnet", so Rangnick weiter, der die Lage etwas kritischer sieht als Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Der hatte in der Leipziger Volkszeitung erklärt: "Wir haben weder eine Krise noch eine Mini-Krise."

Für Rangnick geht es jetzt darum, dass die Mannschaft im Januar so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurückfindet: "Da müssen wir wieder unser wahres Gesicht zeigen. Auch das Spiel gegen den Ball muss wieder kompakter und aggressiver werden. Das erwarte ich von der Mannschaft."

Auch Nationalstürmer Timo Werner bekam einen Seitenhieb von Rangnick ab.

Beim 2:3 gegen Hertha habe er ihn "wie viele andere auch 90 Minuten nicht gesehen", sagte Rangnick der Bild: "Er hat großes Potenzial, aber bevor er uns zum WM-Titel schießt, muss er seine Leistung bei uns auf Top-Niveau bestätigen und stabilisieren."

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