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Unter Florian Kohfeldt holte Werder Bremen aus den letzten vier Spielen sieben Punkte
Unter Florian Kohfeldt holte Werder Bremen aus den letzten vier Spielen sieben Punkte © Getty Images
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Nach etwas Verwirrung und einer Panne gibt Werder Bremen die Vertrags-Verlängerung mit Florian Kohfeldt bekannt. Der Trainer bekommt eine Chance über die Saison hinaus.

Bundesligist Werder Bremen hat den Vertrag mit Florian Kohfeldt verlängert und im Abstiegskampf der Bundesliga ein Zeichen zugunsten des Trainers gesetzt.

"Unabhängig vom Ausgang des Pokalspiels gegen den SC Freiburg sehen wir die gewünschte Weiterentwicklung der Mannschaft und möchten Florian Kohfeldt die Möglichkeit geben, seine Arbeit dauerhaft fortzusetzen", erklärte Geschäftsführer Frank Baumann: "Ziel muss es sein, den Klassenerhalt zu sichern und die Mannschaft in der kommenden Saison weiter zu entwickeln. Wir hoffen auf eine lange Zusammenarbeit."

Eine genaue Vertragslaufzeit gab Werder aber nicht bekannt.

Kohfeldt freut sich über das Vertrauen.

"Wir haben eine Mannschaft, in der das Potenzial für die erste Liga steckt. Das wollen wir in der zweiten Saisonhälfte konstant auf dem Platz zeigen", erklärte der 35-Jährige, der am Mittwoch (ab 18 Uhr im LIVETICKER) mit Werder im Pokal-Achtelfinale gegen Freiburg antritt.

Panne bei Veröffentlichung

Zuvor hatte es Verwirrung gegeben.

Werder hatte die Vertragsverlängerung auf der eigenen Internetseite bekanntgegeben, die Nachricht aber wieder von der Homepage genommen.

In der ersten Veröffentlichung war der Name (Kohfeld) falsch geschrieben und die Aussagen für den Dienstag terminiert worden.

Kohfeldt hatte die Trainerstelle bei den Werder-Profis Anfang November nach der Entlassung von Alexander Nouri zunächst bis zur Winterpause übernommen. Bremen war damals siegloser Tabellenvorletzter. Aus sieben Partien fuhr er zehn Punkte ein und stellte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. Zuvor hatte Kohfeldt die Bremer Zweitvertretung in der 3. Liga betreut.

Werder bleibt mit Kohfeldt Linie treu

Als Tabellen-16. hat Werder zwei Punkte Rückstand auf den FSV Mainz 05, gegen den sich die Bremer am Samstag nach 2:0-Führung noch mit einem 2:2 begnügen mussten.

Werder bleibt also seiner Linie treu: Wie schon bei seinen Vorgängern Nouri und Viktor Skripnik soll sich endlich ein ehemaliger Junioren-Coach erfolgreich etablieren. Blieb es beim einstigen Oberliga-Torwart bei einer eher limitierten Fußballerkarriere, lief es bei der Ausbildung zum Fußballlehrer schon herausragend gut: 2015 schloss er den Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef als Jahrgangsbester ab.

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