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Dortmund und München - BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang und der FC Arsenal sind sich offenbar einig. Bei der Transfersumme besteht aber noch Klärungsbedarf.

Der Abgang von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang rückt näher, doch bis zur Einigung könnte es sich noch hinziehen.

Am späten Montag vermeldete der mit Aubameyang gut vernetzte Sender RMC Sport (Radio Monte Carlo), dass der FC Arsenal und Aubameyang sich einig seien. Nur noch die beiden Klubs müssten nun übereinkommen.

Am Dienstag wurde weiter verhandelt - allerdings offenbar nur in kleinen Schritten. Nach Bild-Informationen hat der FC Arsenal das bisherige Angebot von 55 Millionen Euro um drei Millionen aufgebessert.

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Ablösefrage noch lange nicht geklärt

Zwischen dem jetzigen 58-Millionen-Angebot und den 70 Millionen, die der BVB für den abwanderungswilligen Stürmer angeblich verlangt, besteht aber immer noch eine Differenz von 12-Millionen.

Dass die Borussen jetzt einschlagen, dürfte demnach unwahrscheinlich sein. Heißt: Das Pokerspiel dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen.

Neu-Gunner Mkhitaryan lockte in einer Videobotschaft den Gabuner zu Arsenal. "Yo Pierre, willst auch hier her kommen?", meinte der Armenier in einem Video, das auf der offiziellen Vereinsplattform zu sehen ist.

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Nach mehrstündigen Gesprächen am Sonntag wurden die Verhandlungen vertagt. Wie Sky UK berichtet, ist die Arsenal-Delegation mit CEO Ivan Gazidis an der Spitze in Dortmund geblieben und führt die Verhandlungen am Montag fort.

Auch der frühere BVB-Chefscout Sven Mislintat ist Mitglied der Delegation. Mislintat hatte Aubameyang einst für den BVB gewonnen.

Giroud als Wunsch-Nachfolger

Teil der Transfergespräche könnten auch die Verhandlungen über einen Nachfolger für den BVB werden. Nach SPORT1-Informationen wollen die Schwarz-Gelben Gunners-Stürmer Olivier Giroud bis zum Saisonende ausleihen. Der Franzose ist bei Arsenal nur noch Reservist und soll beim DFB-Pokalsieger die Lücke schließen, die ein Aubameyang-Abgang hinterlassen würde.

Die Dortmunder Mannschaft würde es begrüßen, wenn das Wechseltheater um den Gabuner langsam ein Ende nähme.

"Es ist keine einfache Situation", gab Andre Schürrle nach dem Dortmunder Unentschieden in Berlin am Freitag zu. Aubameyang hatte parallel zum Auftritt seines Arbeitgebers, der ihn erneut nicht für den den Kader nominiert hatte, öffentlichkeitswirksam mit Freunden in einer Fußballhalle gekickt. Es war nicht die erste Provokation in dieser Wechselperiode.

"Das schafft Unruhe, das schafft Kopfschütteln", gestand Weltmeister Schürrle. Trotzdem sei der 28-Jährige nicht isoliert: "Auba ist ein guter Junge. Wenn man mit ihm spricht, scheint alles okay. Was in seinem Kopf vorgeht, weiß trotzdem niemand genau."

Bis zuletzt hatten Trainer Peter Stöger und Sportdirektor Michael Zorc dem Top-Stürmer die Tür für eine Rückkehr in die Mannschaft offengehalten.

Doch mit dem Start der Verhandlungen am Sonntag ist diese Option wohl endgültig keine mehr.

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