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Hamburger SV Trainig Session
Walace ist im Winter-Trainingslager des Hamburger SV angekommen © Getty Images
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Der Streik-Profi Walace ist mit vier Tagen Verspätung im Trainingslager des Hamburger SV angekommen. Im Schlepptau hat er seinen Berater - Walace will den Klub verlassen.

Mit vier Tagen Verspätung ist Walace (22) nach seinem Streik im Trainingslager des Hamburger SV angekommen. Der brasilianische Mittelfeldspieler brachte am Donnerstag seinen Berater Rogerio Braun mit nach Jerez de la Frontera und traf sich mit Sportchef Jens Todt zu einem ersten Gespräch.

Schon vor dem Krisengipfel hatte Todt erneut angekündigt, Walace im Winter "nicht abgeben" zu wollen.

Walace hatte seinen Weihnachtsurlaub eigenmächtig verlängert, ihn erwartet eine "empfindliche Geldstrafe", wie Klubchef Heribert Bruchhagen ankündigte. Im Gespräch sind rund 50.000 Euro. Der Olympiasieger von 2016 will in seine Heimat zu Flamengo Rio de Janeiro wechseln, auch Atletico Mineiro aus Belo Horizonte und Palmeiras aus Sao Paulo gelten als Interessenten.

Die Hamburger wollen sich aber nicht erpressen lassen. "Es ist geplant, dass er morgen ins Mannschaftstraining einsteigt", sagte Todt. Am Donnerstag absolvierte Walace nach seiner Ankunft eine individuelle Einheit.

Walace war an Neujahr nicht zum Abflug ins Trainingslager erschienen und hatte darum gebeten, wegen eines "privaten Problems" in Brasilien bleiben zu dürfen - was der HSV ablehnte.

Nur Stunden vor dem Abflug der Hanseaten nach Spanien hatte Walace offenbar bestens gelaunt ein Neujahrsfoto vom Strand in den sozialen Netzwerken gepostet. Walace war vor einem Jahr für rund neun Millionen Euro von Gremio Porto Alegre an die Elbe gewechselt.

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