Hier verabschiedet sich Gisdol vom HSV
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München - Schon unmittelbar nach der Freistellung von Markus Gisdol als Trainer beim Hamburger SV werden drei "Ehemalige" als Nachfolger heiß gehandelt.

Markus Gisdol ist beim Hamburger SV seit Sonntag Geschichte. Dem 22. Trainer in diesem Jahrtausend trauten die Vereinsoberen nach der 0:2-Niederlage gegen den 1.FC Köln die Wende zum Guten nicht mehr zu.

"Vorzeitige Trennungen von Trainern sind grundsätzlich nicht gewollt, aber wir glauben, dass neue Impulse zwingend notwendig sind, um das nach wie vor angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen", wurde Bruchhagen in der Pressemitteilung des Klubs zitiert."

Der Verein kündigte an, Gisdols Nachfolger "sehr zeitnah" zu präsentieren. Nach SPORT1-Informationen hat der HSV bereits Kontakt zu Thomas Doll aufgenommen, der seit Dezember 2013 Ferencvaros Budapest betreut.

Auch Felix Magath und Bernd Hollerbach, die wie Doll eine Vergangenheit bei den Rothosen haben, werden als ernsthafte Kandidaten gehandelt, Gisdol-Vorgänger Bruno Labbadia und Markus Weinzierl als chancenreiche Außenseiter. Letzterer wird allerdings seit seiner Beurlaubung auf Schalke für das Nichtstun fürstlich entlohnt und hat grundsätzlich wenig Anlass, dies für das Himmelfahrtskommando HSV zu ändern.

Die weiterhin ins Feld geführten Michael Frontzeck und Holger Stanislawski gelten dagegen als unwahrscheinlich. Thomas Tuchel dürfte sich die Chance, zur kommenden Saison beim FC Bayern zu übernehmen, nicht mit dem Engagement beim HSV verbauen.

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