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Stefan Ruthenbeck hat besondere Methoden ausgepackt, um mit Köln den Klassenerhalt zu schaffen
Stefan Ruthenbeck hat besondere Methoden ausgepackt, um mit Köln den Klassenerhalt zu schaffen © Getty Images

Um den Klassenerhalt mit dem 1.FC Köln zu schaffen, hat Stefan Ruthenbeck einen besonderen Plan entworfen. Der Trainer benutzt Methoden aus einer anderen Sportart.

Die Lichter gehen langsam aus in Köln. Mit nur sechs Punkten nach der Hinrunde ist der 1. FC Köln massiv abstiegsbedroht und muss in der Rückrunde um jeden Punkt kämpfen.

Trotz aller Unwahrscheinlichkeit hat Trainer Stefan Ruthenbeck einen Plan, um das nahezu Unmögliche doch noch zu schaffen.

Der 45-Jährige will sich an der Rückrunde des FC Augsburg in der Saison 2012/13 orientieren, den Fuggerstädtern gelang damals nach nur neun (!) Punkten aus den ersten 18 Spielen schlussendlich der direkte Klassenerhalt, Köln könnte auf die gleiche Punktzahl kommen, wenn das Derby zum Auftakt (So., ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Gladbach gewonnen wird.

Ruthenbeck bemüht Data-Science

Im Interview mit der Sport Bild sagte Ruthenbeck: "Wir haben verschiedene Dinge verändert. Wir haben eine andere Struktur im Athletik-Bereich eingeführt. Wir haben ein Tracking-System angeschafft, überprüfen die Laufleistung der Spieler und ihren Puls, um die Trainingssteuerung genau im Blick zu haben." 

Dazu setzt Ruthenbeck vermehrt auf Videoschulung und Statistiken und diskutiert auf dieser Grundlage mit den betreffenden Spielern. 

System wie beim American Football

Außerdem benutzt Ruthenbeck ein System aus dem American Football. Der Trainer teilt das Training des Öfteren in Offensive und Defensive. Beide Mannschaftsteile haben dabei zugewiesene Co-Trainer.

Podolski glaubt an 1. FC Köln

"Markus Daun als ehemaliger Stürmer hat den Schwerpunkt Angriff, Kevin McKenna, früherer Verteidiger, sein Hauptaugenmerk auf der Defensive. Damit habe ich Verantwortung an meine Co-Trainer abgegeben, was mit den Freiraum gibt, die Gesamtperspektive im Blick haben", sagte Ruthenbeck.

Genauso wird, seit Ruthenbeck die Geschicke in Köln leitet, positionsspezifisch trainiert. Als letzten Kniff soll Jonas Hector wieder auf seiner angestammten Position als Linksverteidiger in den Rhythmus kommen.

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