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Nigel de Jong wechselte im Winter zum Bundesligisten FSV Mainz 05
Nigel de Jong wechselte im Winter zum Bundesligisten FSV Mainz 05 © Getty Images
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Mainz-Neuzugang Nigel de Jong liebäugelt mit einer Rückkehr in die niederländische Nationalmannschaft. Den sozialen Medien steht er kritisch gegenüber.

Der Niederländer Nigel de Jong, Neuzugang beim FSV Mainz 05, will sich über gute Leistungen in der Bundesliga für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft empfehlen.

"Jetzt kann ich in Mainz erst mal wieder Fußball spielen, dann werden wir sehen", sagte der 33-Jährige, der 2015 sein bislang letztes von 81 Spielen für die Elftal absolviert hatte: "Ich habe nie meinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt."

Die Auswahl der Niederlande, die die Teilnahme an der WM 2018 in Russland verpasst hatte, mache "eine schwierige Phase" durch. "Jedes Land hat seine Schwächephasen, nun müssen wir es langsam wiederaufbauen", sagte de Jong: "Ähnlich wie Belgien, das inzwischen eine gute Liga und ein starkes Nationalteam hat."

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De Jong sieht soziale Medien auch als Gefahr

Kritisch steht der Niederländer den sozialen Medien gegenüber. Zwar ist der Profi in den sozialen Netzwerken gut vertreten, gleichzeitig warnt der Niederländer aber von einem falschen Gebrauch der Medien. "Ich glaube, dass viele Menschen falsch damit umgehen. Dann kann es zur Gefahr werden. Viele Fußballer beschäftigen sich viel zu sehr damit, was sie ihren Followern zeigen können. Sie machen Selfies im Gym, zeigen Fotos von ihrem Leben. Dabei aber vernachlässigen sie ihre ursprüngliche Arbeit, die Basics. Wenn man erfolgreich ist, , ist es mir egal, wer was postet. Aber zuerst muss das Hauptgeschäft erledigt werden", sagte de Jong.

Gleichzeitig erklärt der 33-Jährige seinen eigenen Umgang mit den sozialen Medien. "Das ist nur Spaß für mich, aber keine Einnahmequelle, kein Job. Ich poste keinen Inhalt, weil das jemand von mit erwartet, sondern nur dann wenn ich Lust habe. Social Media sind nichts echtes, sondern eine Scheinwelt", berichtet der Mainzer Neuzugang.  

        

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