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Walace reist nach Dortmund trotz der bevorstehenden Geburt bei seiner Freundin
Walace reist nach Dortmund trotz der bevorstehenden Geburt bei seiner Freundin © Getty Images
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Bernd Hollerbach kann gegen Borussia Dortmund auf Walace zurückgreifen. Dessen Freundin erwartet ein Kind in Brasilien, doch es ist noch genug Zeit.

Trainer Bernd Hollerbach (48) vom abstiegsgefährdeten Hamburger SV kann bei Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr im LIVETICKER) mit Mittelfeldspieler Walace planen - trotz der bevorstehenden Geburt des zweiten Kindes des Brasilianers.

Bei Walaces schwangerer Freundin sei noch alles "ruhig. Der Stichtag für die Geburt ist erst in 18 Tagen. Walace wird in Dortmund dabei sein", sagte Hollerbach am Donnerstag. Er hatte dem 22-Jährigen versprochen, in die Heimat fliegen zu dürfen, wenn die Geburt sich abzeichnet.

Definitiv fehlen wird dem Tabellenvorletzten beim BVB der gelb-rot-gesperrte Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos. Wer den Griechen ersetzen soll, ist noch nicht klar.

Der HSV wartet mittlerweile seit acht Spielen auf einen Sieg, trotzdem fährt Hollerbach zuversichtlich nach Dortmund. "Ich denke, man hat in jedem Spiel eine Chance. Dortmund hat eine sehr starke Offensive. Wir müssen wie in Leipzig stabil stehen, aber immer den Weg nach vorne suchen", sagte er: "Wir müssen im Ballbesitz mutig nach vorne spielen."

Derweil bezeichnete Vorstandschef Heribert Bruchhagen die so genannte E-Mail-Affäre um Aufsichtsrat Felix Goedhart als "nicht erfreulich", spielte den Vorgang aber auch herunter.

So reagiert Bruchhagen auf Putsch-Vorwürfe

Diekmeier wünscht sich Stabilität

"Welcher Aufsichtsrat stellt sich nicht die Frage: 'Haben wir den richtigen Trainer, den richtigen Sportchef, den richtigen Vorstandschef?'", sagte der 69-Jährige, der sich am Montag mit Goedhart "ausgetauscht" hat, wie sich das gehört. Das ist für mich damit abgeschlossen".

In der Vorwoche war bekannt geworden, dass Goedhart per E-Mail erfolglos versucht hatte, eine Mehrheit im Aufsichtsrat für eine Ablösung von Bruchhagen und Sportchef Jens Todt zu bekommen.

In dieser Situation habe die Mannschaft das ganz klare Ziel, "da unten rauszukommen. Ich hoffe, dass in Zukunft insgesamt mehr Stabilität in den Verein kommt", sagte Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier im Interview mit Amazon Music: "Keiner in der Mannschaft will mit dem Dino absteigen, und wir werden alles dafür geben, dass der HSV in der Bundesliga bleibt."

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